Mad God

Seinen Namen hat noch nicht jeder gehört, doch seiner Kreationen dürften bekannt sein: Phil Tippett, zweifacher Oscar-Preisträger, Monster-Designer und Stop-Motion-Legende. Einer der führenden kreativen Köpfe der Special Effects bei Filmen wie Star Wars, Robocop und Jurassic Park. Seit Tippett mit fünf Jahren King Kong im Fernsehen gesehen hat, war es um ihn geschehen und er wusste, was er für den Rest seines Lebens machen wollte. Weitere Inspirationsquellen war Sindbads siebente Reise von Ray Harryhausen.

Schon früh beginnt Tippett mit einer Super-8- Kamera und selbstgebastelten Monstern zu experimentieren. Es folgen erste Aufträge für Cascade Pictures, wo er unter anderem auf Cartoon-Legende Tex Avery trifft. Mitte der 70er- Jahre stieß Tippett dann zum Team von Star Wars hinzu. Nachdem George Lucas einige seiner Stop-Motion-Puppen gesehen hat, lässt er Tippett die legendäre Schachsequenz animieren. Der Rest ist Legende: In der von Lucas gegründeten Special-Effects-Schmiede ILM entwirft Tippett so denkwürdige Kreaturen wie die riesigen, roboterartigen Schneeläufer, die kamelähnlichen Taun Tauns, das Rancor- Monster, Jabba the Hut und vieles mehr.

Tippetts Spezialität bleibt die Stop-Motion, bei der mit Kugelgelenken versehene Miniaturen einzelbildweise animiert werden. Anfang der 80er entwickelt er diese zur sogenannten “Go Motion“ weiter, die den Übergang zur heutigen Computeranimation bildet. Als 1993 Jurassic Park entsteht, verzichtet man auf Phil Tippets bereits angestaubte Technik zugunsten von Computereffekten. Dank seiner Erfahrungen mit Dinosaurier-Bewegungen war Tippett jedoch in beratender Funktion bei Jurassic Park tätig.

Bereits Mitte der 80er-Jahre gründet Tippett seine eigene Firma Tippett Studios, aktuell immer noch eines der führenden Studios für Special Effects (und hat natürlich hat er schon lange CGI- Animation in petto). Während andere die Arbeit an den Monitoren erledigen und seine Frau sich um die Finanzen kümmert, arbeitet Phil Tippett am liebsten im Keller an seinen eigenen Stop-Motion-Welten. Vor gut dreißig Jahren hat er ein ehrgeiziges Projekt in Angriff genommen: Einen abendfüllenden, reinen Stop-Motion- Film mit dem Titel Mad God, der teilweise durch Crowdfunding finanziert wurde.

Laut eigener Aussage hat Tippett das Projekt im Kopf, seit er in jungen Jahren einen Bildband mit Gemälden von Hieronymus Bosch in den Händen hielt. 2021 ist „Mad God“ schließlich fertiggeworden und Tippett bekam dafür auf dem Filmfest in Locarno eine Auszeichnung. Kollegen wie Filmregisseur Guillermo del Toro schätzen Mad God als „das Werk eines wahren Meisters“.

Doch um es vorwegzunehmen: Eine wirkliche Story darf hier nicht erwartet werden. Protagonist ist ein Typ mit Gasmaske und Kriegsuniform, der in eine Art Unterwelt voller Monster herabsteigt, um dort einen Auftrag zu erfüllen. Es gibt kein Drehbuch, Phil Tippett packt einfach alles, was sich in seinem Kopf angesammelt in seinen Film.

Dabei kommen erstaunliche Bilder und Figuren heraus, auch wenn der Film als Ganzes ein wenig konfus und manchmal auch ein bisschen billig wirkt (besonders dann, wenn Stop-Motion durch verkleidete Schauspieler ersetzt wird). Vor allem aber ist Mad God das kompromisslose Werk eines Künstlers, der diesen Film einfach machen musste. Um nicht verrückt zu werden vielleicht? Wer weiß. Schließlich trägt Tippett seit einigen Jahren einen weißen Rauschbart, der ihn wie der liebe Gott aussehen lässt.

Matthias Schäfer

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Years and Years

2019 produzierte die BBC eine erstaunliche Serie, die davon erzählt, wie sich unsere Welt in den nächsten Jahrzehnten entwickeln könnte. Als Mischung aus Maggie Thatcher, Boris Johnson und Donald Trump gelingt Emma Thompson als Vivienne Rook das erschreckend realistische Porträt einer rücksichtslosen Machtpolitikerin mit Entertainer-Qualitäten, deren Weg bis an die Spitze der britischen Regierung sich wie ein roter Faden durch die Serie zieht.

Doch im Zentrum der von Russell T Davies (Doctor Who, Torchwood) konzipierten Serie steht die Familie Lyons, deren Schicksal niemanden kaltlassen dürfte. Der schwule David Lyons (Russell Tovey) verliebt sich in den ukrainischen Flüchtling Viktor (Max Baldry), der wieder in seine vom Krieg gebeutelte Heimat abgeschoben wird. Die Pandemie hat die Serie nicht vorausgesehen, doch in Sachen russischer Invasion in der Ukraine ist sie erstaunlich hellsichtig.

Davids Bruder Stephen (Rory Kinnear) verliert seinen Job als Banker und alle Ersparnisse.  Mit seiner Familie muss er zur resoluten Großmutter Muriel (Anne Reid) ziehen und er findet nur einen Job als Fahrradkurier. Davids Tochter Bethany (Lydia West) möchte am liebsten sterben und ihr Bewusstsein in einer Cloud hochladen lassen. Sie begnügt sich jedoch damit, Körperteile und –funktionen mit dem Internet zu verknüpfen.

Edith Lyons (Jessica Hynes) ist eine politische Aktivistin, die in der Nähe war als Donald Trump einen Atomangriff auf eine chinesische Insel verübt hat. Edith hat nur noch wenige Jahre zu leben und setzt alles dran, um zu beweisen, dass Vivienne Rook bedürftiger Menschen in KZ-ähnlichen Lagern internieren lässt.      

Für Years and Years spricht, dass die erschreckend realistisch wirkende Geschichte nicht ausufert und wie viele US-Serien in epischer Länge erzählt wurde, sondern mit sechs knapp einstündigen Episoden recht kompakt daherkommt. Dennoch bleibt genügend Zeit, um nicht nur von einer dystopischen Zukunft zu erzählen, sondern auch davon, wie wichtig familiärer Zusammenhalt in schweren Zeiten ist. 

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Marshal Blueberry

Als Ergänzung zur neunbändige Gesamtausgabe mit allen 29 von Jean Giraud alias Moebius gezeichneten Comicalben der Western-Serie Blueberry ist noch ein Spezial erschienen. Enthalten ist die zwischen 1991 und 2000 in drei Alben veröffentlichte Storyline Marshal Blueberry.

Diese 1868 spielende Geschichte ist zwischen den Alben General Gelbhaar und Die vergessene Goldmine angesiedelt. Der eigentlich im Fort Navajo stationierte Leutnant Blueberry ist hier im Auftrag von General Sherman als US-Marshal unterwegs, um eine Bande von Waffenschiebern dingfest zu machen.

Genau wie bei den letzten Bänden der regulären Reihe fungierte Jean Giraud auch diesmal als Autor. Für das Artwork konnte William van Cutsem alias Vance (Bruno Brazil, Bruce J. Hawker, XIII) gewonnen werden, der über einen ähnlich einzigartigen Zeichenstil wie Jean Giraud verfügt.

Vance war zunächst begeistert davon, den Westernklassiker zu zeichnen. Von ihm kam der Vorschlag Marshal Blueberry nicht in lediglich zwei Alben zu erzählen, sondern einen Dreiteiler daraus zu machen. Doch es war dann nicht Vance, der die Miniserie zu Ende brachte.

Dem ersten Album Auf Befehl Washingtons ist die Begeisterung anzumerken, mit der Vance hier bei der Sache war. Giraud erzählt eine spannende, in sich abgeschlossene Geschichte mit Indianern, Kavallerie und weißen Ganoven, die sich rund um Fort Navajo abspielt. Die Szenen in winterlicher Wildnis sind Atmosphäre pur.

Auch im zweiten Band Mission Sherman gelangen Vance beeindruckende Sequenzen, doch der Zeichner war nicht zufrieden mit der Zusammenarbeit mit Giraud. Vance war es gewohnt von den Autoren eine fertig ausgearbeitete Geschichte mit Seitenlayouts zu erhalten.

Doch – wie Volker Hamann (Reddition) im hochinteresanten Vorwort zu diesem Band schreibt – hatte Giraud “eher einen Roman als ein Szenario“ geschrieben. Bei Mission Sherman heuerte Vance Assistenten an, da er zeitgleich noch an anderen Comics arbeitete.

Mit dem Resultat waren dann weder Giraud noch Vance glücklich und daher kam mit Michel Rouge für den Abschlussband Blutige Grenze ein neuer Zeichner zum Einsatz. Dieser hatte Giraud bereits bei Blueberry assistiert und Herman bei Comanche abgelöst.

Tess von Vance

Rouge hatte einen weniger eigenständigen Stil als Vance und orientierte sich bei Blutige Grenze stark an den Blueberry-Zeichnungen von Giraud, wodurch es am Ende der Miniserie einen erheblichen Stilbruch gibt. So ist die sehr selbstbewusste von Vance eingeführte Farmerin Tess Bonaventura in der von Michel Rouge gezeichneten Version nicht mehr wiederzuerkennen.

Tess von Michel Rouge

Doch attraktiv sind beide Damen und insgesamt ist Marshal Blueberry ein sehr interessanter Beitrag zum Westernklassiker. Dies liegt auch daran, dass die nicht mit Gewalt und Sex geizende Geschichte sich nicht ausschließlich an junge Leser richtet.

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Bonn – Alte Freunde, neue Feinde

Eine dreiteilige ARD-Serie beschäftigt sich mit dem Zustand der Bundesrepublik im Jahre 1954. Vor dem Hintergrund der Rivalitäten der beiden westdeutschen Geheimdiensten wird eine Liebes- und Familiengeschichte erzählt. Die Komponenten setzen sich zu einem faszinierenden Gesamtbild zusammen.

Zentrale Figur ist die nach einem Sprachaufenthalt in London in ihre Heimat zurückkehrende Toni Schmidt (Mercedes Müller). Ihr Vater ist ein erfolgreicher Bauunternehmer und er vermittelt seiner Tochter einen Job als Fremdsprachensekretärin bei der Organisation Gehlen, aus der später der BND hervorgehen wird. Ihr Chef Reinhard Gehlen (Martin Wuttke) bekleidete im Dritten Reich als Leiter der “Abteilung Fremde Heere Ost“ bereits eine ähnliche Stelle.

Bereits in England lernte Toni den Leiter des Bundesverfassungsschutzes Otto John (Sebastian Blomberg) kennen, der Altnazis jagt und dadurch in Konkurrenz zu Reinhard Gehlen steht. Durch ihre Tätigkeit erfährt Toni einige unangenehme Dinge über ihren Vater und verliebt sich in Wolfgang Berns (Max Riemelt), der sie im Auftrag von Otto John ausspionieren soll…

Ab 27. Januar auf DVD und Blu-ray © 2023 LEONINE Studios  

Dank der sehr guten Darsteller funktioniert die Serie sehr gut als spannendes Drama, in das historische Tatsachen wirkungsvoll und aussagekräftig eingearbeitet wurden. Bonn – Alte Freunde, neue Feinde erscheint auch auf DVD und Blu-ray, das Bonusmaterial besteht aus einem Making Of (14:28 min) und einer Kostüm-Featurette (1:42 min).  

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Das Wirtshaus im Spessart

Basierend auf einer Geschichte des Märchenonkels Wilhelm Hauff gelang Kurt Hoffmann (Drei Männer im Schnee, Wir Wunderkinder, Das schöne Abenteuer) 1958 mit Das Wirtshaus im Spessart ein großer Kinoerfolg. Dies lag zum einen am nicht unbeträchtlichen Charme von Lieselotte Pulver, mit der Hoffmann drei Jahre zuvor bereits die großartige bittersüße Liebekomödie Ich denke oft an Piroschka gedreht hatte.

Unvergesslich blieben aber auch die beiden Kabarettisten Wolfgang Neuss und Wolfgang Müller die als sangesfreudige Räuber Franz Grothes Gassenhauer “Ach, das könnte schön sein!“ schmettern, aber auch allerlei Spitzen gegen die Zustände im Wirtschaftswunderland BRD abfeuern.

Die Geschichte von der als Mann verkleidet unter die Räuber geratenen Comtesse Franziska wird von Hoffmann flott und spaßig in Szene gesetzt. Bemerkenswert ist auch die liebevolle und farbenfrohe Ausstattung, die in manchem durchaus gruseligen Moment an die britischen Horrorfilme aus dem Hause Hammer denken lassen.


Bereits zwei Jahre später folgte mit Das Spukschloss im Spessart eine Fortsetzung, die anfangs auch in einer vergangenen Zeit irgendwo inmitten der deutschen Romantik spielt, doch ziemlich rasch in die damalige Gegenwart wechselt und sich ungeniert über die damaligen Verhältnisse lustig.


Kurt Hoffmann erzählt diesmal von einer im bereits bekannten Wirtshaus im Spessart eingemauerten Räuberbande, die einige hundert Jahre später als Gespenster dabei hilft, dass eine verschuldete Nachfahrin von Comtesse Franziska (natürlich wieder Liselotte Pulver) ihr Schloss behalten darf.


Wolfgang Neuss und Wolfgang Müller sind zwar nicht mehr dabei, doch Georg Thomalla, Curt Bois, Hans Richter und Paul Esser geben sich als Reserveganoven reichlich Mühe und haben mit Hanne Wieder eine reizvolle Räuberbraut dabei. Der legendäre Komponist Friedrich Hollaender (Der blaue Engel) garnierte den Film mit einigen schmissigen Songs und Lilo Pulver tanzt zu einem arabischen Klamauksong ähnlich entfesselt wie kurze Zeit später in Billy Wilders Eins, Zwei, Drei.


Zwar sind manche Gags eher im albernen Bereich angesiedelt, doch einige böse Spitzen auf die längst noch nicht wirklich entnazifizierte Bundesrepublik sind recht gelungen. So lauert im Gerichtssaal hinter dem Richter mit Burschenschaftsschmiss unter dem dünnen Wandputz immer noch das Hakenkreuz.


Über die 1967 entstandene Fortsetzung „Herrliche Zeiten im Spessart“ gibt es leider nichts Positives zu vermelden. Alle drei Filme sind bei Filmjuwelen in einer schönen Box auf DVD und Blu-ray erschienen. Der Edition liegt ein 40-seitiges Booklet bei und es gibt als Bonus noch einen auf Super 8 gedrehten Drehbericht von Joe Hembus (14:33 min), sowie die kurzen Filmchen „Rudolf Vogel – Ein Liebling des Publikums“ (0:45 min), ein Drehbericht zu „Herrliche Zeiten im Spessart“ (2:34 min) „Ein Wiedersehen mit Liselotte Pulver“ (1:10 min), ein Drehbericht zu „Herrliche Zeiten im Spessart“ (2:34 min) und die zugehörigen Trailer.

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Edgar P. Jacobs – Träume und Apokalypsen

Bei Carlsen ist mit Der Fall E. P. Jacobs bereits ein Comic über den Schöpfer von Blake und Mortimer erschienen. Dieser hat mir recht gut gefallen, das Werk verblasst jedoch gegen eine weitere gezeichnete Biografie.

Im Nachwort zu Edgar P. Jacobs: Träume und Apokalypsen erzählt der französische Autor François Rivière, wie er die belgische Comiclegende 1970 persönlich kennenlernte und danach regelmäßig besucht hat. Diese Nähe zum 1987 verstorbenen Edgar P. Jacobs ist Rivières Szenario deutlich anzumerken.

Im ersten der neun Kapitel des Comics ist Jacobs bereits ein junger Mann, der gemeinsam mit seinem Freund dem späteren Tintin-Chefredakteur Jacques Van Melkebeke in den Museen und auf den Flohmärkten Brüssels Inspiration findet. Durch Van Melkebeke lernt Jacobs später auch Hergé kennen.

Zwischen Hergé und Jacobs entwickelt sich eine nicht unkomplizierte Freundschaft, aber auch eine Arbeitsbeziehung. Beides geht in die Brüche als Jacobs nicht mehr bereit ist, bei Tim und Struppi anonym als Assistent zu arbeiten. Doch natürlich erzählt François Rivière auch von Jacobs’ Karriere als Opernsänger und seinem komplizierten Beziehungsleben.

Der Schweizer Zeichner Philippe Wurm setzt die Biografie in detailfreudigen, oft recht kleinen Panels in Szene. Dabei lässt er sich durchaus von Jacobs’ Zeichenstil inspirieren und verarbeitet markante Momente aus Blake und Mortimer zu beeindruckenden Traumsequenzen. Abgerundet wird dieser schöne Hardcoverband durch biografische Notizen zu Zeitgenossen von Jacobs runden ab und ein sehr interessantes Nachwort von Rivière.

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Die Klapperschlange – Die Entstehungsgeschichte

1981 vermuteten John Carpenter und Nick Castle, dass sechszehn Jahre später die ganze Insel Manhattan ein Hochsicherheitsgefängnis sein würde, in dem drei Millionen Häftlinge ohne Wärter eingesperrt sind. Aus dieser Ausgangsidee entstand der Film Die Klapperschlange, bei dem John Carpenter Regie führte und der bis heute nichts von seiner Faszination eingebüßt hat.


Dies belegt aktuell ein großformatiger Bildband, der noch einmal die Entstehungsgeschichte des Kultfilms Revue passieren lässt. Dass die Hauptrolle des raubeinigen Augenklappenträgers an Kurt Russel ging, überrascht heute niemanden mehr. Seinerzeit war er jedoch hauptsächlich aus Disney-Produktionen wie Superhirn in Tennisschuhen oder der Fortsetzung Es kracht, es zischt, zu seh’n ist nischt bekannt.

Doch John Carpenter hat mit Russell bereits einen TV-Film über Elvis gedreht und wusste, dass er der richtige war, um in die Gefängnishölle von New York aufzubrechen. Dort soll er jene rote Rettungskapsel finden, mit der sich Donald Pleasence als US-Präsident in Sicherheit bringen wollte. Dank dieses Buchs wissen wir, dass jene Rettungskapsel kurz darauf Robin Williams als “Mork vom Ork“ in der gleichnamigen TV-Serie als Raumschiff diente.

Ein hübscher Funfact ist auch, dass James Cameron (Avatar) maßgeblich an Die Klapperschlange beteiligt war und zahlreiche Gemälde anfertigte, die dazu beitrugen, dass der Drehort St. Louis zu einen futuristisch abgerockten New York wurde. Der Bildband beschäftigt sich intensive mit den Spezialeffekten und dem Design des Films.

Porträtiert werden aber auch die großartigen Darsteller Ernest Borgnine, Isaac Hayes, Harry Dean Stanton, Adrienne Barbeau, sowie die Westernlegende Lee Van Cleef. Hinzu kommen wunderschöne Filmplakate aus aller Welt, eins davon stammt vom Comickünstler Paul Chadwick. Schöner kann ein Kultfilm nicht gefeiert werden.

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50 Jahre Fix und Foxi

2003 ließ es sich Rolf Kaukas Witwe Alexandra, die auch gerade eine Biographie ihres Mannes verfasst hatte, nicht nehmen 50 Jahre Fix und Foxi mit einem ansprechend aufgemachten Jubiläumsband zu feiern. Neben informativen Texten enthält das Buch elf chronologisch aneinandergereihte Geschichten, darunter auch jene von 1960 in der Lupo erstmals jene „Zaubermühle“ betritt, die später sein ständiges Domizil werden sollte.

Im Anhang sind zwar die genauen Erscheinungsdaten der einzelnen Geschichten vermerkt, doch die Namen der zugehörigen Zeichner werden einmal mehr (wie schon in den Fix und Foxi-Heften) verschwiegen.

Immerhin werden jedoch der begnadete Pauli-Zeichner Branco Karabajic und Vlado Magdic, der viele Tom und Biber-Geschichten gestaltete, auf jeweils einer Seite porträtiert.Diese Ehre hätte auch Walter Neugebauer, Florian Julino, Riccardo Rinaldi und den vielen anderen talentierten Künstlern zugestanden, die anonym unter dem Namen „Rolf Kauka“ arbeiten mussten.

Doch ansonsten ist dieser Jubelband mit sehr viel mehr Liebe und Nähe zum Thema aufgemacht als die kurzlebige Kauka Classics-Reihe des Ehapa Verlags.

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Lucky Luke – Neue Gesamtausgabe 4

Im Halbjahrestakt wächst die optimal aufgemachte neue Gesamtausgabe von Lucky Luke. Das wirkt manchmal wie Schneckentempo, doch für das Zeichnen der im vierten Band enthaltenen Comics benötigte Morris von Februar 1956 bis September 1957 deutlich länger als sechs Monate.

Auch dieser Band widmet sich wieder entscheidenden Abschnitten in der Geschichte der Westernserie. Mit Der falsche Mexikaner zeichnete der aus New York nach Belgien zurückgekehrte Morris das letzte Album, das auch von ihm getextet wurde.

In Alerte aux Pieds-Bleus (Blaufuß-Alarm), so der Originaltitel, wird sich ungeniert und alles andere als vorurteilsfrei über Indianer und Mexikaner lustig gemacht. Das ist nicht schön, doch noch schlimmer fände ich es, wenn diese Kapitel der Comichistorie einfach ignoriert oder bereinigt werden.

Das wie immer hochinteressante Vorwort widmet sich mit Texten wie “Achtung, Klischee!“ ausführlich dieser Problematik. Enthalten ist ein interessantes Zitat von René Goscinny, der von den Zeiten schwärmt als im klassischen Western die Indianer noch “richtig böse“ waren: “Damit wir uns nicht falsch verstehen: Ich finde es entsetzlich, dass die Rothäute abgeschlachtet wurden. Ich habe den Film Stagecoach fünfzehn- oder sechszehnmal, und trotzdem hat mich das nicht zu einem erbitterten Gegner der Rothäute gemacht…“

Nach Der falsche Indianer übernahm Goscinny bei den Comics mit Lucky Luke das Texten. Der Autor mit jüdischen Wurzeln überzeugte Morris davon, häufiger Indianer in die Handlung einzubauen und machte sich auch ansonsten, genau wie in Asterix, über die Eigenarten von allerlei Volksgruppen lustig.

Goscinnys zweites Album nach Die Eisenbahn durch die Prärie war Lucky Luke gegen Joss Jamon. Seinerzeit war es noch nicht üblich, dass die Autoren von Comics namentlich genannt wurden. Zudem stand Gosinny bei den Verlegern auf einer schwarzen Liste, nachdem er sich für die Rechte von Autoren einsetzte und zusammen mit Kollegen wie Jean-Michel Charlier (Blueberry) versucht hatte, eine Gewerkschaft zu gründen.

Morris schmuggelt Goscinny jedoch immerhin durch die Hintertür in den von ihm geschriebenen Comic ein, indem er ihn als Banditen Wechsel-Pete karikierte. Bemerkenswert an Lucky Luke gegen Joss Jamon ist auch, dass durch einen Gastauftritt bereits in dieser Geschichte angekündigt wurde, dass die Daltons zur Serie zurückkehren werden. Morris hatte das wie Orgelpfeifen auftretenden Ganoven-Quintett Bob, Grat, Bill und Emmett Dalton 1952 im Album Die Gesetzlosen unvorsichtigerweise sterben lassen.

Doch Goscinny hatte die geniale Idee fortan Joe, Jack, William und Averell, die völlig unfähigen Cousins der Daltons in Lucky Luke auftreten zu lassen. Dies trägt bereits herrliche Früchte in der Geschichte Vetternwirtschaft. Die Brüder sind auch auf dem Cover dieses Bandes der Gesamtausgabe zu sehen und waren möglicherweise jene entscheidende Komponente, die Lucky Luke zum Klassiker werden ließ.

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Rolf Kauka: Mischa – Die geheimnisvolle Insel

Eine der beliebtesten Figuren aus Rolf Kaukas Comicheft Fix und Foxi war zweifelsohne der junge Raumfahrer Mischa. Gut zu erkennen ist er am großen roten M auf seinem weißen Rollkragenpullover.

Genau wie Flash Gordon, der Urgroßvater aller galaktischen Comichelden (und einige Jahre später auch der frankobelgische Science-Fiction-Held Luc Orient), reiste Mischa ebenfalls mit einer Quasifreundin und einem genialen Wissenschaftler durchs All. Diese heißen nicht Dale Arden und Hans Zarkov, sondern Connie und Professor Turbino.

1961 debütierte Mischa im Fix-und-Foxi-Heft 291 und war dort auch auf dem Titelbild zu sehen. Der ersten Seiten stammten von Duo Becker-Kasch, bevor Walter Neugebauer übernahm, dessen Kauka-Adaption von Karl Mays Winnetou gerade in einer prachtvollen Neuediton erscheint. Auch die ersten Abenteuer des Raumfahrers erfuhren ab 1997 bei Ehapa innerhalb der Reihe Rolf Kauka Classics unter dem Titel Mischa im Weltraum eine Neuauflage im Albumformat.

Eine liebevoll aufgemachte gebundene Ausgabe knüpft jetzt genau dort an, wo Walter Neugebauer in Fix und Foxi # 321 aufhörte und Florian Julino die Serie ab Heft 323 übernahm. Der Band enthält ein besonders interessantes Mischa-Abenteuer, das den Titel Die geheimnisvolle Insel trägt. Irgendwie handelt es sich dabei zwar auch um eine Adaption des gleichnamigen Romans von Jules Vernes, doch stärker noch wurde sich an einem damals gerade in den Kinos angelaufenen Spielfilm orientiert.

Um den legendären Trickexperten Ray Harryhausen gut zu beschäftigen, tauchten in der 1961 entstandenen Filmversion von Die geheimnisvolle Insel auch noch einige riesige Tiere auf, die es im Roman von Jules Verne nicht gab. Daher kämpfte Mischa im Comic ebenfalls gegen einen großen Krebs, sowie gegen überdimensionale Vögel und Bienen.

Neu gezeichneter Prolog.

Der Einstieg in diese nicht wie ansonsten im Weltraum spielende Comic-Geschichte erfolgte seinerzeit etwas holterdiepolter. Daher schrieb Herausgeber Ingraban Ewald für seine Neuveröffentlichung einen dreiseitigen Prolog, den der mittlerweile 83-jährige Florian Julino souverän zu Papier brachte. Für die Neuausgabe spricht auch das hochinteressante Vorwort, über den nicht nur für Kauka tätigen begnadeten Zeichner und Karikaturisten Julino!

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