Nach Gefahr aus dem Weltall, Der Schrecken vom Amazonas und Tarantula drehte Jack Arnold 1957 mit Die unglaubliche Geschichte des Mr. C. sein absolutes Meisterwerk. Es sollte fast sieben Jahrzehnte dauern bis Richard Mathesons Geschichte vom Mann, der immer kleiner wurde erneut verfilmt wurde.
Der Motor hinter dem Projekt ist als Co-Produzent der 2012 für The Artist mit dem Hauptrollen-Oscar prämierte Franzose Jean Dujardin, der sich bereits 2016 für seine Titelrolle als Mein ziemlich kleiner Freund per Filmtrick auf eine Größe von 1,36 m schrumpfen ließ. Als Der Mann, der immer kleiner wurde ist ein Ende seiner Reise in den Mikrokosmos nicht abzusehen.
Dujardin spielt den Bootsbauer Paul, der glücklich mit Frau und Tochter in einem schönen Haus an der französischen Küste lebt. Beim Schwimmen im Ozean wird er mit einem seltsamen Loch in den Wolken konfrontiert. In den nächsten Monaten beginnt er unaufhaltsam zu schrumpfen und ist schließlich so klein, dass seine Familie ihn nicht mehr finden kann. Stattdessen hat ihn eine Spinne als fette Beute auserkoren…
Regie und Drehbuch sind bei Jan Kounen (Dobermann, Blueberry und der Fluch der Dämonen) in guten Händen und die Spezialeffekte, die immer wieder digitale Updates zu Schlüsselszenen aus Jack Arnolfs Klassiker liefern, können angemessen beeindrucken. Doch auch der schwarzweiße Originalfilm funktioniert immer noch sehr gut.
Jack Arnold erzählte seine Geschichte 1957 kompakt und spannend in 81 Minuten. Obwohl Jan Kounens Film zwanzig Minuten länger ist, wurden einige Szenen aus dem Original weggelassen. So gelingt es den Wissenschaftlern in der Neuverfilmung nicht, zumindest für kurze Zeit den Schrumpfprozess von Monsieur C. zu aufzuhalten, und dessen Romanze mit einer kleinwüchsigen Zirkusartistin wurde auch weggelassen.
Das Remake hat von Anfang an einen melancholischen Grundton, denn Dujardin als Monsieur C. fühlt sich gleich in der ersten Szene beim Schwimmen im Ozean „ganz klein“ und arangiert sich daher recht rasch mit seinem Schicksal. Dies beschert dem Film einige Längen, die nicht immer durch die Opulenz der Inszenierung aufgefangen werden. Freunde des Originals kommen dennoch auf ihre Kosten.
Die Blu-ray von Leonine enthält als Extras ein ausführliches Making Of (39:06 min, wahlweise mit deutschen Untertiteln) und den deutschen Trailer (1:43 min)
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