Woody Allen in Comic Strips

Der Zeichner Stuart Hample kannte Woody Allen schon lange vor dessen Zeit als erfolgreicher und total unabhängiger Filmemacher. Er erlebte ihn in den 60er-Jahren als unbekannten Standup-Comedian, dessen Auftritte in New Yorker Clubs kaum jemanden zum Lachen brachte. 1975 schließlich kam er auf die Idee den mittlerweile sehr beliebten Filmkomiker zur Hauptfigur eines Zeitungsstrips zu machen. Allen war nicht abgeneigt und ließ Hamples Cartoonfigur sogar eine Zeichentricksequenz in Der Stadtneurotiker animieren.

Die einzelnen Strips von Stuart Hamples 1976 gestarteter Serie Inside Woody Allen begutachtete der Filmemacher höchstpersönlich und er stellte sogar Kladden mit unverwendeten Witzen zur Verfügung. Hiermit konnte Hample jedoch recht wenig anfangen, vielmehr flossen persönliche Erlebnisse mit Allen in seine Arbeit ein.

So inspirierte ihn die Tatsache, dass sich Woody Allen in New York zwar gerne mit einem tief ins Gesicht gezogenen Hut tarnte, sein Taxi aber erst dann verließ, wenn die Gehsteige halbwegs gut mit Passanten gefüllt waren.

Von 1979 bis 1981 erschienen bei Ehapa sechs Taschenbücher mit Woody-Allen Comics.

Woody Allens Manager Jack Rollins sah den Comicstrip als Möglichkeit seinen Klienten auch in jenen ländlichen US-Regionen populär zu machen in denen seine Filme nicht im Kino gezeigt wurden. Der Strip lief bis 1981, wobei das King Features Syndicate immer wieder bemängelte, dass die Gags viel zu abgehoben sind.

Eichborn veröfentlichte 1988 zwei Bände

Ein Sammelband mit dem Titel Vom Irrsinn des Lebens ist zwar keine Gesamtausgabe von Inside Woody Allen, enthält aber thematisch gegliedert zahlreiche gut ausgewählte meist wirklich lustige Strips.

Der Sinn von R. Buckminster Fullers hingekrackelten Prolog hat sich mir zwar nicht erschlossen, doch Stuart Hamples Vorwort ist äußerst aufschlussreich. Für die Reproduktion der Comicstrips wurden die Originalzeichnungen verwendet und diese kamen dann farbig reproduziert zum Abdruck.

Dadurch gibt das Buch einen sehr lebendigen Einblick in Hamples Arbeitsweise und hat zudem noch das Flair eines prachtvoll aufgemachten Ausstellungskataloges.

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