In dieser hervorragend besetzten Berlin-Studie spielt Jürgen Vogel einen gewissen Jan Nebel, bei diesem gerade das ganze Leben zusammenzubrechen scheint. Als der junge Schlachter zufällig in eine Schlägerei zwischen Polizei und Demonstranten gerät, landet er prompt im Knast und wird auch noch zu einer sehr hohen Geldstrafe verknackt.
Dann stirbt noch sein Vater und möglicherweise hat Jan auch noch Aids. Doch zugleich gibt es Hoffnung in Form des nicht mehr ganz taufrischen Buddy Holly-Fans Teddy (Ricky Tomlinson), mit dem Jan eine WG eröffnet, und dann ist da auch noch eine gewisse Vera…
Diese wird von Christiane Paul in ihrer ersten größeren Kinorolle so intensiv verkörpert, dass es nicht weiter verwundert, dass Jan Nebel von ihr hin und weg ist. Doch auch ansonsten ist dieser gekonnt zwischen ernst und heiter pendelnde Film ganz hervorragend besetzt und überzeugt sowohl in seinen zahlreichen gelungenen kleinen Momenten als auch im großen Ganzen.
Regisseur Wolfgang Becker schrieb das Buch 1997 gemeinsam mit Tom Tykwer, Beckers Film hat einen großartigen Soundtrack und er sollte danach mit Good Bye, Lenin!, Ich und Kaminski und seinem letzten Film Der Held vom Bahnhof Friedrichsstraße weiterhin ganz großes Kino abliefern.
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