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Superman: Die letzten Tage von Lex Luthor

Superman ist zwar der erste und wohl auch mächtigste Superheld, doch sein DC-Kollege Batman, der kurz nach ihm die Comicbühne betreten hat, ist ungleich erfolgreicher. Mit dem Dunklen Ritter und seiner Schurken-Menagerie lassen sich anscheinen sehr viel einfacher ikonische Geschichten wie The Dark Knight Returns, Year One oder Arkham Asylum erzählen.

Es gibt zwar Superman for all Seasons und All-Star Superman, sowie die TV-Serie Smallville und den überraschend gut gelungenen Kinofilm von James Gunn, doch selbst Frank Miller lieferte mit Superman: Year One nur ein durchwachsenes Epos. Insgesamt zeigt sich, dass es nicht einfach ist, dem allmächtigen Mann vom Planeten Krypton neue Aspekte abzutrotzen.

Es gibt zwar Superman for all Seasons und All-Star Superman, sowie die TV-Serie Smallville und den überraschend gut gelungenen Kinofilm von James Gunn, doch selbst Frank Miller lieferte mit Superman: Year One nur ein durchwachsenes Epos und insgesamt zeigt sich, dass es nicht einfach ist dem allmächtigen Mann vom nicht mehr existierenden Planeten Krypton neue Aspekte abzutrotzen.

Mark Waid bewies bereits 1996 in seinem spektakulär von Alex Ross in Szene gesetzten Klassiker Kingdom Come, dass er sich sehr gut im DC-Universum auskennt. Daher garniert er seine Story über den sterbenskranken Lex Luthor, der seinen Nemesis Superman um Hilfe bittet, mit Gastauftritten von allerlei weniger prominenten DC-Charakteren.

Bei seiner gemeinsam mit Luthor durchgeführten Suche nach Heilung trifft Superman unter anderen auf seine alte Liebe, die Seejungfrau Lori Lemaris, und auf Querl Dox alias Brainiac 5, dem Superhirn der Legions of Super-Heroes aus dem 31. Jahrhundert. Zwar treten in Waids Story auch ein DC-Promi wie Wonder Woman auf, doch Batman wird nur einmal erwähnt und nur einmal abgebildet im Hintergrund zu sehen.

Nicht ohne Grund befürchtet der Autor, dass der Fledermausmann seinen Comic aus dem Gleichgewicht bringen könnte. Doch zum Glück ist an Die letzten Tage von Lex Luthor eine weitere Person mit Superkräften beteiligt. Auch hier sind die Zeichnungen von Bryan Hitch eine Klasse für sich.

Der Brite, der in The Ultimates erstmals Samuel Jackson als Nick Fury auftreten ließ, sorgt auch diesmal für eine spektakuläre Optik. Hitch kann sowohl Superhelden-Gewimmel als auch hochemotionale Großaufnahmen. Daher macht es Sinn, dass Panini Die letzten Tage von Lex Luthor im Großformat 25 x 32 cm veröffentlicht hat.

Ein weiteres Plus des Comics ist, dass dieser bei DCs Black Label erscheint, also abseits der sonstigen Comicreihen angesiedelt ist und es Mark Waid dadurch ermöglich wird, seine Geschichte überraschend enden zu lassen.

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