Ein Asteroid rast direkt auf die Erde zu und es droht totale Zerstörung. Doch ein Trupp mutiger Männer startet von der Raumstation Gamma 3 und landet auf dem Himmelskörper, um dort Bomben in Bohrlöchern zu platzieren. So weit, so Armageddon. Doch diesmal fangen die Probleme erst an, nachdem der Asteroid gesprengt wurde…
Doch diesmal fangen die Probleme erst an, nachdem der Asteroid gesprengt wurde. Ein Mitglied des Außentrupps hat sich mit grünem Schleim infiziert. Dieser verbreitet sich rastend auf Gamma 3 und verwandelt sich in nicht allzu große, aber bedrohliche viele Tentakelmonster. Ein Kampf auf Leben und Tod beginnt.
Außerdem muss sich die Ärzin Dr. Lisa Benson (Luciana Paluzzi aus Feuerball) noch zwischen dem zackigen Commander Jack Rankin (Robert Horton) und dem vorsichtigen Commander Vince Elliott (Richard Jaeckel) entscheiden.
1968 entstand in Japan ein US-Film mit nahezu ausschließlich amerikanischer Besetzung. Dazu wurden lediglich Luciana Paluzzi und einige wenige Hauptdarsteller eingeflogen. Die restliche Besatzung der Raumstation bestand aus in Japan stationierten US-Soldaten und Diplomaten, während wahrscheinlich etliche Japaner in die Monsterkostüme gequetscht wurden.
Die Spezialeffekte erreichten zwar nicht das Niveau der zeitgleich entstandenen Godzilla-Filme und konnten auch nicht bei den Modelltricks von Gerry Andersons TV-Serien wie Thunderbirds oder UFO mithalten. Doch dem Regisseur Kinji Fukasaku (Battle Royale) standen geräumige Kulissen für die Szenen auf der Oberfläche des Asteroiden, sowie den Kämpfen und Tanzszenen auf der Raumstation zur Verfügung.
Das Resultat ist ein zwar eher sinnfreies aber durchaus sinnliches Vergnügen. Es ist alles andere als langweilig zu beobachten, wie die beiden früher befreundeten Kameraden um die Ärztin balzen und zeitgleich gegen zahllose kleinwüchsige, seltsame Laute von sich gebende Aliens kämpfen.
In Japan wurde das Love Triangle aus dem Film entfernt, während bei uns im Nachspann der schöne Song The Green Slime (so lautet der US-Titel des Films) von Richard Delvy fehlt, obwohl er Textzeilen wie Is it something in your head? Will you believe it when you’re dead? enthält. Auf Blu-ray sind alle Fassungen von Monster aus dem All enthalten.
Das Mediabook von Plaion enthält auf Blu-ray den Film in der US-Version (90:09 min) und in der deutlich kürzeren japanischen Fassung (76:46 min), beide Versionen haben eine deutsche Tonspur. Hinzu kommt dieses Bonusmaterial: „Trailers from Hell“ mit John Landis (3:02 min), Deutscher Trailer (2:09 min), US-Trailer (2:12 min), Japanischer Trailer (2:25 min), Galerie mit 114 sehr amüsanten Werbematerialien, sowie ein Booklet mit einem Text von Christoph N. Kellerbach
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