Schlagwort-Archiv: Pedro Pascal

The Fantastic Four: First Steps

Obwohl die 1961 gestartete Comicserie ganz großes Kino ist, sind es die bisherigen Filme mit den Fantastic Four leider nicht. 1994 entstand eine erste Verfilmung, die von Roger Corman nur realisiert wurde, damit Constantin Film nicht die Rechte am der Marvel-Serie verliert. Daher kam der Film gar nicht ins Kino.

Für die Constantin produzierte der bekennende Comicfan Bernd Eichinger 2005 und 2007 zwei Kinofilme, die mit dem späteren Captain America Chris Evans als “Menschlicher Fackel“ und Jessica Alba als Susan Storm passabel besetzt waren. Die Actionszenen und Spezialeffekte der temporeich erzählten Filme wirkten jedoch bereits zum Zeitpunkt der Realisierung überholt. 

Ganz schlimm wurde es 2015 als ein weiterer Film mit den Fantastic Four in die Kinos kam. Dieser erzählt die völlig veränderte Entstehungsgeschichte der Marvel- Helden im schleppenden Tempo und sieht aus wie eine durchschnittlich budgetierten TV-Serie aus den Siebzigern. Ganz im Gegensatz zu den Filmen aus dem Marvel Cinematic Universe mangelt es völlig an Spannung, Humor und Leichtigkeit.

Zehn Jahre später folgt der nächste Versuch und der Zeitpunkt ist günstig, denn kurz zuvor hat James Gunn mit seinem Superman bewiesen, dass es durchaus möglich ist einen scheinbar leicht angestaubten Comichelden jung und frisch wirken zu lassen.

Auch der neuen Kinoversion der Fantastic Four ist deutlich anzumerken, dass hier sehr viel mehr Budget und Gestaltungswillen im Spiel waren. Es wurde auf Starpower gesetzt und mit Pedro Pascal konnte ein beliebter TV-Star (The Mandalorian, The Last of Us) als Mr. Fantastic verpflichtet werden.

Auch der verspielte Retro-Look des in den Sechzigern spielenden Films weckt Hoffnung. Doch leider wird wenig mehr präsentiert als ein tolles Design, das sich sehr stark an den von Jack Kirby gezeichneten ersten Marvel-Comics orientiert.

Das Drehbuch feiert ein wenig zu penetrant den familiären Zusammenhalt des Superhelden-Quartetts, ohne dass daraus eine halbwegs spannende Geschichte wird. Erzählt wird – angesiedelt am Rande der Parodie und nicht frei von Kitsch – wenig mehr, als dass es der Weltenverschlinger Galactus auf das neugeborene Baby von Susan Storm abgesehen hat und deren leicht entflammbarerer Bruder Johnny angesichts eines weiblichen Silver Surfers ganz wuschig wird. Da im Abspann bereits ein hochkarätig besetzter Doctor Doom kurz von hinten zu sehen ist, wird es wohl weitergehen, aber bitte mit etwas mehr Schmackes.  

“The Fantastic Four – First Steps″ von 2025 als Blu-ray bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“The Fantastic Four – First Steps″ von 2025 als DVD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Fantastic Four″ von 2015 als DVD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Fantastic Four″ von 2015 als Blu-ray bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Fantastic Four” von 2005 auf DVD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Fantastic Four” von 2005 als Blu-ray bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Fantastic Four 2″ von 2007 als DVD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

“Fantastic Four 2″ von 2007 als Blu-ray bei AMAZON bestellen, hier anklicken

Gladiator II

Seit Ende der Neunziger beginnen alle Produktionen von Ridley Scott (und seines 2012 verstorbenen Bruders Tony) mit einem wunderschönen 20-sekündigen Animationsfilm, in dem ein anscheinend von Hand mit Ölfarben gemalter Mann durch eine Höhle rennt, sich in einen Vogel verwandelt und in die Lüfte erhebt.

Bei Gladiator II wurde der Vorspann, genau wie in der Logo Sequenz von Scott Free Productions, ebenfalls vom 1965 in San Marino geborenen Gianluigi Toccafondo realisiert. Kunstvoll werden hier verfremdete Key Scenes aus Ridley Scotts Monumentalfilm von 2000 mit expressionistischen Farbspielereien verknüpft.

In diesem beindruckenden Stil ist noch einmal zu sehen, wie der von Russell Crowe verkörperte Gladiator Maximus den von Joaquin Phoenix gespielten Imperator Commodus im Kolosseum den Todesstoß versetzt und anschließend den Heldentod stirbt.

Im Zentrum der Fortsetzung steht Paul Mescal als Lucius, der Sohn von Maximus. Zusammen mit seiner Frau Lucilla lebt dieser glücklich und zufrieden im nordafrikanischen Numidien. Doch als römische Legionen unter der Führung des Tribuns Arcacius (Pedro Pascal) das Land im Auftrag der tyrannischen Zwillinge Caracalla und Geta angreifen, wird Lucilla getötet und Lucius nach Rom verschleppt.

Dort wird er an den Sklavenhalter Macrinus (Denzel Washington) verkauft, der ihn in Rom als Gladiator einsetzt. Lucius will sich an Arcacius zu rächen, muss jedoch feststellen, dass dieser mittlerweile mit seiner Mutter Lucilla (Connie Nielsen) verheiratet ist und zusammen mit Macrinus die Kaiserzwillinge ermorden will, um Rom wieder zur freien Stadt zu machen…

Diese sich nur sehr lose an historischen Tatsachen orientierende Geschichte dient Ridley Scott als Vorwand dazu, einige Sequenzen nachzuliefern, die er 2000 mangels Budget und Tricktechnik nicht realisieren konnte. Dazu gehört ein Gladiatorenkampf gegen ein berittenes Rhinozeros, sowie eine spektakuläre Seeschlacht im gefluteten Kolosseum.

Die sehr gute Besetzung wird zwar eher in Kampf- als in Dialogszenen gefordert. Doch dank großartiger Bilder und einer sehr dynamischen Inszenierung gelang Ridley Scott ein würdiger Nachfolger von Gladiator, dem er möglicherweise einen dritten Teil folgen lassen wird.

„Gladiator II“ als Blu-ray bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Gladiator II“ als DVD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Gladiator II“ als 4K Ultra HD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Gladiator“ als Blu-ray bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Gladiator“ als DVD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Gladiator“ als 4K Ultra HD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

Wonder Woman 1984

Die lang erwartete Fortsetzung des Blockbusters von 2017 geht in eine völlig andere Richtung als die finsteren DC-Filme von Zack Snyder, der zeitgleich eine überlange Version seines Flops Justice League auf HBO präsentiert. Doch leider ist der Titel Wonder Woman 1984 auch Programm, denn der Film spielt nicht nur im Orwell-Jahr, sondern wirkt auch so, als wäre er seinerzeit entstanden.

Wonder Woman 1984

Im Windschatten der Fortsetzungen von Richard Donners Blockbuster Superman kam 1984 Supergirl in die Kinos. Hier kämpfte die von Helen Slater gespielte Titelheldin mit der Hexe Selena (Faye Dunaway) um die Gunst eines Gärtners. Ähnlich weit entfernt von dem, was endlich einmal eine gute DC-Comicverfilmung sein könnte, ist auch Wonder Woman 1984.

Wonder Woman 1984

Der Film handelt von einem antiken Kristall, das jedem Menschen einen Wunsch erfüllen kann. Dies bietet Wonder Woman zwar die Möglichkeit ihren geliebten Steve Trevor wieder auferstehen zu lassen (und hat den nicht zu unterschätzenden Vorteil, dass Chris Pine in dieser Rolle zurückkehren kann). Doch genau wie in der Kurzgeschichte Die Affenpfote von William Wymark Jacobs werden die Wünsche zwar erfüllt, doch glücklich wird dadurch niemand.

Wonder Woman 1984

Richtige Spannung kommt nicht auf, auch weil die von Kristen Wiig (Ghostbusters) und Pedro Pascal (The Mandalorian) verkörperten “Schurken“ nicht wirklich böse sind, sondern einem fast schon leid tun, denn sie haben gute Gründe für ihre böse Taten. Einige wahllos eingefügte spektakuläre Actionszenen, sowie die gute Chemie zwischen Chris Pine und der großartigen Haptdarstellerin Gal Gadot, reißen das sich träge über 152 Minuten hinziehende altbackene Moral-Märchen auch nicht mehr raus.

Wonder Woman 1984

Wonder Woman 1984 startete ab 16.12.2020 international in einigen Kinos, aber nicht bei uns. Doch mittlerweile kann der Film auf Sky geguckt werden, ist aber auch auf DVD, Blu-ray und in 3D erschienen.

„Wonder Woman 1984“ als DVD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Wonder Woman 1984“ als Blu-ray bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Wonder Woman 1984“ in 3D als Blu-ray bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Wonder Woman“ bei ebay kaufen, hier anklicken

„Wonder Woman“ als Blu-ray bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Wonder Woman“ als DVD bei AMAZON bestellen, hier anklicken

„Wonder Woman“ in 3D als Blu-ray bei AMAZON bestellen, hier anklicken