Schlagwort-Archiv: Natasha Gregson Wagner

Buffy der Vampirkiller

Buffy wird in dem Kinofilm von 1992 nicht von Sarah Michelle Gellar gespielt, sondern von Kristy Swanson, die eigentlich ein wenig zu alt für die Highschool erscheint, in den Action-Szenen aber durchaus überzeugt. Sie gehört hier am Anfang des Filmes auch zur arroganten In-Clique, ähnlich wie später in der TV-Serie eine gewisse Cordelia.

Buffys Wächter Merrick ist mit Donald Sutherland ideal besetzt. Den Obervampir gibt Rutger Hauer (Blade Runner), der von Paul Reubens alias Pee-Wee Herman assistiert wird. Um Buffys Aufmerksamkeit buhlt Luke Perry aus Beverly Hills 902 10.

Dieser Film war 1992 in den US-Kinos alles andere als ein Erfolg und kam bei uns nur als Videopremiere heraus. Drehbuchautor Joss Whedon feierte danach Erfolge mit Alien 4 und Toy Story. Daher erhielt er eine zweite Chance aus seinem Lieblingsstoff eine TV-Serie zu machen, die von Staffel zu Staffel immer erfolgreicher wurde.

Hauptgrund ist sicherlich, dass die Serie im Gegensatz zum Kinofilm gekonnt die Balance zwischen Humor, Soap und Horror hält.

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High Fidelity

Rob Gordon ist Besitzer eines nicht allzu gut laufenden Plattenladens, der hauptsächlich mit Erzeugnissen aus Vinyl handelt. Auch mit Frauen hat er nicht allzu viel Glück. Er aktualisiert ständig die Hitliste seiner fünf schmerzhaftesten Trennungen und bringt diese in Verbindung zur Musik, die er damals gerade hörte. Folglich hat er auch seine Plattensammlung autobiographisch geordnet.

High Fidelity

Die in der Romanvorlage von Nick Hornby (Juliet, Naked) in London spielende Geschichte, funktioniert im Kino auch sehr gut in Chicago. Der vom Briten Stephen Frears inszenierte Film enthält die schönsten Momente des überaus lesenswerten Buches und wurde nur höchst selten um überflüssige neue Szenen (etwa die Sache mit den Skateboardern, die prima Musik machen) ergänzt.

High Fidelity
John Cusack, der an diesem Film auch als Drehbuchautor und Produzent beteiligt war, spielt den ständig zu Selbstgesprächen und Selbstzweifeln neigenden Rob  mit einer trotzdemsehr schönen Leichtigkeit. Der von Stephen Frears (Die Queen, Florence Foster Jenkins) inszenierte Film wirkt insgesamt wie ein Theaterstück mit dem Plattenladen als Bühne, was seiner positiven Wirkung keinerlei Abbruch tut. Erstaunlich gut ist auch eine nach Brooklyn verlegte TV-Serie mit Zoë Kravitz in der Hauptrolle.

High Fidelity

Die Blu-ray enthält neben dem 114-minütigen Hauptfilm dieses Bonusmaterial : Deleted Scenes: 9 nicht verwendete Szenen, insgesamt 14:22 min, (16:9, anamorph, Stereo 2.0, wie alle Extras mit englischen, frasnzösischen, spanischen, portugiesischen, aber KEINEN deutschen  Untertiteln, besonders schön und auch wichtig ist eine Szene, in der Rob es ablehnt, der betrogenen Ehefrau (Beverly D´Angelo) eines Sammlers eine komplette Plattensammlung zum Spottpreis abzukaufen, weil er dies einem Sammler nicht antun kann; Interviews mit Stephen Frears (14:39 min) und John Cusack (11:01 min); US-Trailer (2:11 min)

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