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Scream 7

Der sechste Scream-Film war 2022 ein Neustart der sechsundzwanzig Jahre zuvor von Wes Craven gestarteten Horror-Reihe. Wieder dabei war die Ur-Besetzung mit Neve Campbell, Courtney Cox und David Arquette als Sidney Prescott, Gale Weathers und Dewey Riley. Doch im Zentrum standen Melissa Barrera und Wednesday Jenna Ortega als die Carpenter-Schwestern, bei denen es sich um die Töchter des ursprünglichen Scream-Killers Billy Loomis handelt.

Die Schwestern flüchteten in Scream 6 nach New York und wurden dort weiterhin von maskierten Psychopathen attackiert. Ein dritter Film sollte die Geschichte der Carpenter-Schwestern zu Ende erzählen, doch daraus wurde nichts. Melissa Barrera hatte in einem Social-Media-Post den Gaza-Streifen mit einem Konzentrationslager verglichen und dadurch den Zorn der Produzenten auf sich gezogen, die sie nicht mehr in der Rolle der Sam Carpenter sehen wollten.

Somit mussten für Scream 7 neue Wege beschritten werden und Kevin Williamson, der Schöpfer der Reihe übernahm Drehbuch und Regie. Im Zentrum steht jetzt wieder Neve Campbell als Sidney Prescott, die im sechsten Film nicht dabei war. Sidney hat in der Kleinstadt Pine Grove in Indiana ein neues Leben begonnen.

Sie hat den dortigen Polizeichef geheiratet. Ihre Tochter Tatum (Isabel May) ist gerade in dem Alter, in dem Sidney und ihre Freunde vom Woodsboro-Killer mit der Ghostface-Maske attackiert wurden. Das Spiel scheint sich in Pine Grove zu wiederholen und es kommt zu ersten Todesfällen in Tatums Bekanntenkreis. Das wiederum ruft die Reporterin Gale Weathers auf den Plan, die auf eine recht wackelige Art mit Sidney befreundet ist.

Mit fast schon alptraumwandlerischer Sicherheit zaubert Kevin Williamson einmal mehr eine ebenso blutige wie amüsante Horrorstory auf die Leinwand. Dank des Budgets von 45 Millionen Dollar ist Scream 7 keine billig hingeschluderte Fortsetzung, sondern die konsequente Weiterführung einer Filmserie, die sich zwar über die Regeln des Horrorfilms lustig macht, aber denoch immer wieder überraschende Schockmomente generiert.

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Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast

Nach einem Drehbuch des Scream-Schöpfers Kevin Williamson entstand 1997 mit Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast ein sehr atmosphärischer Horrorschocker, der durchaus über Tiefgang verfügte. Der in einem scheinbar idyllischen Fischerort angesiedelte Film erzählt von vier jungen Erwachsenen, die nachdem sie am Strand ausgelassen gefeiert hatten, auf der Heimfahrt einen Mann überfahren.

Da auch Alkohol im Spiel war entschließt sich das Quartett, die unterschiedlich starken Bedenken beiseite zu schieben, und die vermeintliche Leiche zu entsorgen. Doch ein Jahr später erhalten die jungen Leute Briefe, in denen zu lesen ist: “Ich weiß, was Du letzten Sommer getan hast“ und ein geheimnisvoller mit einem spitzen Haken bewaffneter “Fisherman“ treibt sein blutiges Unwesen.

Mit den damals sehr angesagten Darstellern Jennifer Love Hewitt, Ryan Philippe, Freddie Prinze Jr., sowie der gleichzeitig noch als Vampirjägerin Buffy tätigen Sarah Michelle Gellar war der Film sehr attraktiv besetzt. Dabei beschäftigte sich das Drehbuch fast so ernsthaft mit Fragen der Moral, wie mit der Auswahl von möglichst originellen Mordmethoden.

Der Erfolg im Kino blieb nicht ohne Folgen. Bereits ein Jahr später folgte Ich weiß noch immer was Du letzten Sommer getan hast. Obwohl Jennifer Love Hewitt recht hübsch ein Liedchen trällerte und Jack Black einen lustigen Gastauftritt mit Rastalocken hatte, überzeugte der diesmal auf einer vom Unwetter geplagten Ferieninsel spielende Film nur bedingt.

Das gilt in einem noch stärkeren Maße für die zweite Fortsetzung mit dem unsäglichen Titel Ich werde immer wissen, was Du letzten Sommer getan hast, die erst 2006 direkt für die DVD-Verwertung entstand ist. Während die Ausgangssituation noch recht originell ist (der Mythos vom Fisherman entfesselt den Fisherman) ist, verläuft die weitere Geschichte in geregelten Bahnen und die blässlichen Darsteller reißen auch nichts mehr raus.

Dies gilt leider auch für den vierten Teil, der 2025 unter dem Titel des Originalfilms in die Kinos kam. Dass mit Jennifer Love Hewitt, und Freddie Prinze Jr. zwei Darsteller des ersten Films an Bord waren, wertete das Machwerk leider kein bisschen auf. Im Zentrum der lahmarschig erzählten Gesichte standen etliche nur unzureichend charakterisierte junge Leute, deren Darsteller über viel zu wenig Charisma verfügten, um Interesse an den blassen Charakteren zu erwecken.

Wer schon mehr als zwei derartige Filme gesehen hat, dem dürfte ziemlich schnell klar sein, wer im Regenmantel des Fishermans steckt. Dadurch, dass auch noch ein “Finale nach dem Finale“ präsentiert wird, nimmt das “Ich weiß was“-Franchise dauerhaft Schaden und weitere Fortsetzungen dürfte es nicht geben. Was auch gut so ist.

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Scream 3

Dieser Film war als Abschluss, also quasi als letzter Schrei, der vom Autor Kevin Williamson angeblich von Anfang an als Trilogie geplanten Scream-Reihe sein. Leider konnte Williamson, der auch an einer Karriere als Regisseur arbeitet, nicht mehr höchstpersönlich das Drehbuch schreiben. Williamson wollte eigentlich in Scream 3 an die Woodsboro Highschool zurückkehren. Stattdessen ließ Regisseur Wes Craven – genau wie zuvor schon in seinem zweiten Nightmare-on-Elmstreet-Film – die Zuschauer hinter die Kulissen einer Horrorfilm-Produktion blicken.

Scream 3

Erzählt wird von den Dreharbeiten zu Stab 3, der als Film im Film eigentlich die Fortsetzung der Ereignisse aus Scream 2 erzählen müsste, wodurch  Scream 3 eigentlich zu Scream 4 werden würde. Daraus eine lustig verschachtelte Geschichte zu machen hätte wahrscheinlich die Drehbuchautoren und wohl auch das Publikum etwas zu stark gefordert. Daher belässt es Craven bei der durchaus belustigenden und manchmal auch sarkastischen Beschreibung des Aufeinandertreffens der Helden aus den ersten beiden Filmen mit den Darstellern ihrer Charaktere.

Scream 3
Interessant wird das Ganze durch nette kleine Gastauftritte etwa von Jay und Silent Bob oder von Carrie Fisher, die als „Bianca Burnette“ auftritt und erzählt, sie hätte die Rolle von Prinzessin Leia in Star Wars nicht bekommen, weil sie es seinerzeit abgelehnt hat, mit George Lucas ins Bett zu gehen. So schön das Wiedersehen mit den sympathischen Hauptdarstellern Neve Campbell, Courtney Cox und David Arquette auch ist, das Potential der Scream-Serie reichte 2000 gerade noch für diesen einen Film, bevor es ein Jahrzehnt später mit SCRE4M und 2022 mit Scream 5 weiterging.

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Scream 2

Die bereits – ein Jahr nach Scream – 1997 entstandene Fortsetzung ist der seltene Fall eines wirklich gelungenen Sequels. Einer der Gründe hierfür ist, dass Drehbuchautor Kevin Williamson und Regisseur Wes Craven als Schauplatz ein College mit Film-Kursen wählten. Dadurch konnte auch eine Diskussionsrunde über mehr oder weniger gelungene Fortsetzungen von Erfolgsfilmen eingebaut werden, wodurch Scream 2 seine eigene Berechtigung kritisch hinterfragt.

Scream 2

Es gibt weitere doppelbödige Szenen, die aber immer ganz selbstverständlich mit der spannenden Thriller-Handlung verknüpft wurden. So beginnt der Film mit einer in einem Kino spielenden Sequenz. Dort wird mit Stab die Premiere einer (von Robert Rodriquez in Szene gesetzten) Verfilmung der in Scream erzählten Ereignisse gezeigt, Nach Drew Barrymore im ersten Film kommt dabei auch diesmal eine weitere von einer prominenten Darstellerin (Jada Pinkett) verkörperte Figur zu Tode.

Scream 2

Die Fortsetzung macht auch viel Spaß, weil Final Girl Neve Campbell und alle Darsteller, deren Charaktere den ersten Film überlebten, wieder mit großer Spielfreude dabei sind. Besonders schön sind die Szenen zwischen der Karriere-Journalistin Gale Weathers (damals noch Courtney Cox und noch nicht Courtney Cox Arquette) und dem tappsigen Ex-Polizisten Dewey Riley (David Arquette).

Scream 2

Als sich Dewey widerwillig zu Hans Zimmers Soundtrack-Klängen aus Broken Arrow doch wieder von Gale verzaubern lässt, ist es beinahe schon lästig, wenn einmal mehr der Killer mit der weißen “Der Schrei“-Maske auftaucht. Überhaupt wird über die volle fast zweistündige Laufzeit beständig sehr viel mehr geboten als Horror nach Vorschrift.

Scream 2

Extras der DVD: Audiokommentar mit Wes Craven und Crew (nicht untertitelt), Behind the Scenes – ein kleines aber feines 7-minütiges „Making of“ mit nicht ausblendbaren Untertiteln, 2 geschnittene Szenen (4:07 min) , wahlweise mit nicht ausblendbaren deutschen Untertiteln oder mit Audiokommentar von Wes Craven und Crew ohne Untertitel, Outtakes (8:53 min, mit nicht ausblendbaren Untertiteln), Videos zu den beiden besten Musikstücke des Soundtracks: Master P: „Scream“ und Kottonmouth King:“Suburban Live“ (3:11 min und 3:39 min), US-Kinotrailer (2:07 min), Deutscher Kinotrailer (1:57 min), 11 US-TV-Spots (insgesamt 6:17 min)

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Scream

Zwölf Jahre nachdem er die erfolgreiche Horror-Reihe A Nightmare on Elmstreet gestartet hatte, kehrte Wes Craven 1996 zurück ins Vorstadt-Highschool-Milieu. Nach einem cleveren Drehbuch von Kevin Williamson gelang Craven ein unerhört spannender Film, der sich zugleich über die Mechanismen des Genres lustig macht.

Scream

Die Spannung des Auftakts, in dem ein Horrorfreak per Telefon die von Drew Barrymore gespielte Casey zu Tode ängstigt, kann Scream zwar nicht durchgehend halten, dennoch hängt er niemals durch. Dies liegt auch an der hervorragenden Besetzung mit Neve Campbell als Final Girl Sidney Prescott, Courtney Cox als taffe TV-Reporterin Gale Weathers, David Arquette als tappsiger Deputy Dewey Riley und Jamie Kennedy als Filmfreak Randy Meeks, die ihre interessanten Charaktere sehr sympathisch mit Leben erfüllen.

Scream

Scream leistet sich aber auch einige Insider-Witzchen, speziell zum Thema „Wie überlebt man einen Horrorfilm?“ (Die Antwort lautet: Trinke niemals Alkohol, nimm niemals Drogen, hab niemals Sex und sag‘ auf keinen Fall „Ich bin gleich wieder da.“) Dennoch handelt es sich um keine Parodie, auch wenn die finale Erklärung für die Mordserie weit hergeholt ist.

Scream

Der Film spielte mehr als das Zehnfache seines 15-Millionen-Dollar-Budget wieder ein. 1997, 2000, 2011 und 2022 folgten halbwegs gelungene Fortsetzungen, sowie eine aus drei Staffel bestehende TV-Serie. Zum fünfter Film erschien auf Blu-ray (auch in 4K!) eine Neuauflage des Klassikers mit der 111-minütigen US-Kinofassung in hervorragender Bildqualität.

Scream

Bonusmaterial: Audiokommentar von Wes Craven und Kevin Williamson (wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertieln), “Eine blutige Legende: Scream – 25 Jahre später“ (7:29 min), Produktionsfeaturette (6:12 min), Hinter den Kulissen (3:25 min + 2:53 min), Q & A mit Cast und Crew (2:44 min + 2:31 min), Wendecover

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The Faculty

Wer 1998 nach Scream und Ich weiß, was Du im letzten Sommer getan hast einen weiteren spannenden Teenie-Slasher aus der Feder von Kevin Williamson erhofft, dürfte ganz zufrieden sein. Wer jedoch nach Desperado und From Dusk till Dawn einen neuen Geniestreich von Robert Rodriguez erwartet, wird etwas enttäuscht sein.

The Faculty

Nur ganz am Anfang ist ein wenig Rodriques spürbar: In kurzen markanten Szenen werden die sechs wichtigsten Teenies vorgestellt. Dabei wird immer kurz das Bild angehalten und der jeweilige Name eingeblendet. Danach regiert jedoch hauptsächlich der Bodysnatcher-Horror der fünfziger Jahre und Kevin Williamson, der talentierte Wiederbeleber des Teenie-Horrors der 70er-Jahre.

The Faculty

Die sechs jungen Hauptdarsteller wurden sehr gut ausgewählt und  könnten aus einem Film von John Hughes stammen. Der Zuschauer bangt mit ihnen. Jordana Brewster ist die wunderschöne etwas schnippische Delilah, Clea Duvall spielt die etwas punkige Stokely und Laura Harris ist Marybeth, das blonde neue Mädchen an der Schule.

The Faculty

Josh Hartnett (Pearl Harbor) ist Zeke, der seine Intelligenz lieber zum Dealen als zum Lernen benutzt und Shawn Hatosy hat als Stan genug vom Football und möchte jetzt zur Verwunderung seiner Mitschüler endlich einmal seinen Geist trainieren. Das typische verschüchterte, aber letztendlich doch weit über sich hinaus wachsende Spielberg-Kid Casey wird von Elijah „Frodo“ Wood gegeben.

The Faculty
Auch das immer stärker von Außerirdischen besessenen Lehrer-Kollegium ist mit Robert Patrick (Terminator 2), Piper Laurie (Carrie) und Salma Hayek (From Dusk till Dawn) als verschnupfte Krankenschwester ziemlich optimal besetzt. Besonders hervorzuheben ist hier Famke Janssen (GoldenEye, X-Men), die als verschüchterte Lehrerin und auch später als bedrohliche besessene Schönheit fasziniert.

The Faculty

Die Story selbst macht reichlich Anleihen bei den immer wieder neuverfilmten Klassikern Invasion der Körperfresser und Das Ding aus einer anderen Welt, verlagert das Geschehen jedoch an eine Highschool. Dort ist die Grundidee sicherlich auch entstanden, denn wer hat während seiner Schulzeit nicht schon einmal verwundert auf den Lehrer geschaut und sich gefragt, ob dieser nicht vielleicht ein Außerirdischer wäre.

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