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Star Trek – Voyager

Bei der Verfolgung von Mitgliedern der Widerstandbewegung “Marquis“ gerät das neue Föderations-Raumschiff Voyager in den abgelegenen Delta-Quadranten und büßt dabei die Hälfte der Besatzung ein. Captain Kathryn Janeway (Kate Mulgrew) sieht sich gezwungen, die gesetzlosen Mitglieder der Marquis an Bord zu nehmen und in die Mannschaft zu integrieren. Gemeinsam versucht man zur Erde zurückzukehren. Diese Reise würde bei Höchstgeschwindigkeit mehr als 70 Jahre in Anspruch nehmen…

Parallel zur dritten Season von Deep Space Nine startete 1995 eine weitere Star Trek-Serie, die wieder von einem Raumschiff auf seiner Mission durchs All erzählte. Die Grundidee ein Raumschiff im All stranden zu lassen und auf eine sehr lange Heimreise zu senden, erwies sich als ziemliches Handicap, denn die Besatzung war trotz der gebotenen Eile niemals abgeneigt, fremde Planeten zu untersuchen. Außerdem ist jedem Zuschauer völlig klar, dass Captain Janeway und ihre Crew nicht allzu schnell die Erde erreichen werden, weil die Serie dann beendet wäre.

Aus den Konflikten zwischen den Starfleet-Besatzungsmitgliedern und den unabhängigen Marquis-Kämpfern schlägt die Voyager recht wenig Kapital. Bereits im Pilotfilm ziehen die unabhängigen Widerstandskämpfer brav ihre neuen Uniformen an und unterwerfen sich der hierarchisch organisierten Förderation. Abgesehen vom köstlichen holographischen Doktor (Robert Picardo) bleiben die Charaktere im Verhältnis zu den anderen Star Trek-Serien eher blass und austauschbar. Dennoch werden einige unvergessliche Geschichten geboten, wobei die erste Season aufgrund eines Streiks der Drehbuchautoren sehr viel kürzer ausgefallen ist und neben dem Pilotfilm nur aus 14 Episoden besteht.

In der zweiten Staffel kam die vierte “Star Trek“-Serie langsam in Fahrt und entwickelte echtes Konfliktpotential. So kommt es auf der Brücke fast zu einer Prügelei zwischen Tom Paris (Robert Duncan McNeill) und Chakotay (Robert Beltran), wobei es hier eigentlich eher der Starfleet-Mann Paris ist, der durch seine lockere Einstellung den zum ersten Offizier ernannten Ex-Marquis Chakotay auf die Palme bringt (Allerdings wird diese Szene dann in einer späteren Folge wieder relativiert).

Die interessantesten Geschichten kreisen jedoch um den holographischen Doktor, der versucht zu verstehen was Schmerz und was Liebe ist. Insgesamt wird hier eine geballte galaktische Ladung geboten, die sogar so etwas wie einen roten Faden hat und Appetit auf mehr macht.

Die dritte Staffel von Star Trek – Voyager beginnt mit der turbulenten Auflösung eines Cliffhangers und stellt dann recht schnell wieder „Normalität“ her. Die Besatzung ist zwar weiterhin bemüht zur Erde zurückzukehren, lässt jedoch keine Möglichkeit zur Erkundung fremder Welten aus.

Auch wenn nur selten ein übergreifender Zusammenhang hergestellt wird und es nicht wirklich zu dauerhaften Veränderungen kommt, werden innerhalb der dritten Staffel einige sehenswerte Einzelgeschichten erzählt. So landet Captain Janeway durch eine Gedankenverschmelzung gemeinsam mit dem Vulkanier Tuvok (Tim Russ) auf dem von Captain Sulu (George Takai) geführten Raumschiff Excelsior und ist bei einigen entscheidenden Momenten des Kinofilms Star Trek VI: Das unentdeckte Land dabei.

Auch der Zeitreise-Zweiteiler Vor dem Ende der Zukunft, der die Crew ins heutige Los Angeles schickt, hat seine wirklich köstlichen Momente. In der letzten Folge geht es dann wirklich zur Sache und die „Voyager“ trifft auf die (beeindruckend getrickste) Spezies 8472, die sogar für die gnadenlosen Borgs eine mehr als gefährliche Bedrohung darstellt. Die dritte Staffel endet mit einem Cliffhanger, aus dem wirklich dauerhafte Veränderungen innerhalb der Serie resultieren.

Zu Beginn der vierten Staffel gibt es zwei einschneidende Veränderungen. Kes (Jennifer Lien) verlässt das Raumschiff und wird ersetzt durch Seven of Nine (Jeri Lynn Ryan). Die immer etwas verträumt anmutende Kindfrau macht Platz für eine immer im engen Anzug herumrennende eiskalte Borg-Frau. Bei dieser kann sich die Crew nie sicher sein kann, ob sich wirklich auf das einst vom Borg-Kollektiv assimilierte menschliche Wesen verlassen werden kann.

Das schafft natürlich Spannung und der Zuschauer ist dabei, wie dies scheinbar unterkühlte Maschinenwesen langsam aber sicher seine Menschlichkeit zurückgewinnt. Doch auch ansonsten wird zwischenmenschlich einiges geboten. Tom Paris hat das Herz der Halbklingonin B’Elanna Torres (Roxann Dawson) erobert und Captain Janeway erfährt, dass sich ihr Lebensabschnittspartner einer anderen Frau zugewendet hat. Somit stünde einer Romanze mit dem ersten Offizier Chakotay eigentlich nichts mehr im Wege. Harry Kim (Garrett Wang)hingegen könnte sofort bei Seven of Nine landen, doch er möchte lieber langsam erobert werden.

Die vierte Season hat neben zahlreichen Soap-Elementen aber auch handfeste Stories zu bieten. Mit den Hirogen taucht eine an die „Predatoren“ des Kinos erinnernde neue Alien-Rasse auf, die der puren Lust an der Jagd auf andere Völker frönt.

Dies gibt Anlass zur gelungenen Doppelfolge Das Tötungsspiel, in der die Crew auf dem Holodeck ihre ganz eigene Version des Kultfilms Casablanca erlebt.  Wer hätte nach den ersten Folgen gedacht, dass die Voyager einmal zu solchen Höhenflügen ansetzen würde.

Jeri Lynn Ryan als Seven of Nine wurde sofort zu einem Publikumsliebling und bescherte der etwas kränkelnden Serie bessere Quoten. Daher war zu vermuten, dass sie im Mittelpunkt der kompletten fünften Staffel stehen würde. Doch auch alle anderen Charaktere haben reichlich zu tun und stehen jeweils im Mittelpunkt von mindestens einer Episode.

Die Beziehung zwischen Tom Paris und der zu Wutanfällen neigenden B’Elanna Torres verläuft erwartungsgemäß nicht ganz unproblematisch, Harry Kim absolviert erste Einsätze in Eigenverantwortung und der Vulkanier Tuvok ist emotional doch nicht ganz so kalt wie erwartet.

Recht ist auch das neue Holodeck-Programm mit den Abenteuern des Captain Proton, das stilecht in Schwarzweiß an Filmserials wie Flash Gordon angelehnt ist. Doch auch in Sachen Spezialeffekten und Spannung wird einiges geboten, wie etwa eine Doppelfolge mit der Borg Queen. Die Serie endet mit einem Cliffhanger, der Appetit macht auf weitere Begegnungen mit der Crew von Captain Janeway.

In der sechsten Staffel vergnügt sich Crew der Voyager zur Entspannung in einem von Tom Paris auf dem Holodeck eingerichteten irischen Dorf. Doch es gibt auch einige dauerhaftere Entwicklungen. So gelingt es Reginald Barclay von der Erde aus in Funkkontakt mit der Voyager zu treten und Seven wird zur Pflegemutter von einigen noch nicht völlig assimilierten Borg-Kindern.

Auch diesmal gibt es zwischen den Cliffhanger-Folgen am Anfang und Ende wieder etliche überraschend gut gelungene Episoden in sehr unterschiedlichen Tonarten. Die neun Hauptfiguren der Serie haben dabei weiterhin nahezu gleich viel zu tun.

Einzig der seltsame Führungsstil von Captain Janeway ist manchmal etwas störend. Da es ihr ein wenig an wirklicher Autorität fehlt, muss sie sich immer mal wieder autoritär aufführen und wirkt auch verkrampft, wenn sie sich entspannt. Ansonsten menschelt es reichlich und nach schwachem Start macht die Serie richtig Spaß.

Vorsicht Spoiler: In einer Doppelepisode gelingt es Admiral Janeway per Zeitreise ihrem jüngeren Selbst und die “Voyager“-Crew zu einer schnellen Heimkehr zur Erde zu verhelfen. Zugleich kann sie auch die Borgs (wieder dabei Alice Krige aus Star Trek VIII: First Contact als Borg-Queen) ganz gehörig zu besiegen.

Dieser durchaus krönende Abschluss der siebenjährigen Odyssee des Raumschiffes “Voyager“ ist jedoch nicht der einzige Höhepunkt der letzten Staffel. Zuvor hat Tom Paris ein turbulentes Raumschiffrennen zu bestehen und wird danach im entscheidenden Moment auch noch Vater. Neelix (Ethan Phillips) trifft auf Artgenossen. Der Abschied von seinen menschlichen Freunden und vom Vulkanier Tuvok fällt ihm nicht gerade leicht.

Seven macht auf dem Holodeck erst einmal Trockenübungen bevor sie ihre Romanze mit Chakotay “in echt“ startet. Der Doktor blamiert sich und seine Kollegen durch einen Enthüllungsroman, Harry Kim gerät bei einem Kommando an seine Grenzen und Captain Janeway läuft Gefahr ein schlichtes, aber glückliches Leben auf einem Industrieplaneten zu führen.

Alle neun Hauptcharaktere kommen auch in der letzten Staffel voll zum Einsatz und es ist schade, dass der Einsatz der Voyager im Star Trek-Universum beendet wurde.

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Star Trek: Nemesis

Am Anfang von Star Trek: Nemesis geschieht etwas Unglaubliches: Commander William Riker heiratet nicht nur seine Kollegin Deanna Troi, sondern will sogar endlich nach jahrzehntelangem Zaudern das Kommando über ein eigenes Raumschiff übernehmen.

Star Trek: Nemesis

Nachdem der erste Teil der Hochzeit in Rikers Heimat Alaska stattfand startet die natürlich wieder völlig neu designte Enterprise zum Planeten Betazed. Dort auf Deannas Heimatwelt soll zum Entsetzten einiger Crewmitglieder eine zweite Zeremonie völlig unbekleidet durchgeführt werden.

Star Trek: Nemesis

Doch natürlich kommt etwas dazwischen und die Enterprise muss den Kurs ändern und zu Friedensverhandlungen mit dem romulanischen Imperium aufbrechen. Dass die spitzohrigen Romulaner auf Romulus beheimatet sind, will ja noch einleuchten, doch dass es hierzu auch noch einen düsteren Zwillingsplaneten mit dem Namen Remus gibt, mutet schon etwas seltsam an.

Star Trek: Nemesis


Wenn die Bewohner dieser Welt auch noch wie Vampire aussehen und einem Anführer namens Shinzon (der junge Tom Hardy) gehorchen, der ein Klon des jungen Jean-Luc Picards ist, stellte 2002 die Toleranz selbst der treuesten Trekkies auf eine ganz schön harte Probe. Aus dieser Ausgangssituation entwickelt sich dann eine zwar halbwegs spannende aber unnötig wirre Geschichte, die trotz einiger überraschender Action-Einlagen und guter Spezialeffekte, die Wiedersehensfreude mit Picards immer noch sympathischer Crew aus Star Trek – The Next Generation deutlich trübt.

Star Trek: Nemesis

Doch nicht unerwähnt bleiben soll, dass die in diesem Film erzählte Ereignisse fast zwei Jahrzehnte später in der Serie Star Trek: Picard aufgegriffen wurden.

Extras der DVD-Edition von „Star Trek: Nemesis“: Zwei Audiokommentare von Regisseur Stuart Baird und von Produzent Rick Berman, wie alle Extras wahlweise mit deutschen oder englischen Untertiteln, Textkommentar von Michael und Denise Okuda (Ko-Autoren von “The STAR TREK Encyclopedia“) wahlweise in deutscher oder englischer Sprache, Making Of (25:45 min), “Neue Herausforderungen: Stuart Baird über die Regie von Nemesis“ (8:43 min), “Eine mutige Vision über die letzte Grenze“ (10:17 min), “Die letzte Reise einer Star-Trek-Familie“ (16:17 min), “Roter Alarm: Die Action von Nemesis“ (10:09 min), Storyboards (3:38 min), Die neue Enterprise (7:45 min), Auto – Stunts (10:14 min), Casting von Shinzon (6:30 min), Zimmerman über die neue Enterprise (11:37 min), Ein sehr interessanter Bericht über die Entwicklung der Romulaner im „Star Trek“-Universum (11:52 min), Weitere Dokus über die „romulanischen Aspekte“ des Films (10:01 min + 9:05 min + 8:58 min + 13:15 min), 13 nicht verwendete Szenen (insgesamt 27:17 min), Galerien mit Storyboards und Fotos, US-Teaser-Trailer (1:36 min, 16 : 9, nicht anamorph, Dolb 5.1), US-Kino-Trailer (2:06 min, 16 : 9, nicht anamorph, Dolb 5.1), Borg Invasion-Trailer (0:33 min)

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