„Nur sehr weniger Zuschauer sahen Freaky Friday einen der besten Disney-Filme seit langen. Endlich hatte die Firma etwas zu bieten, was viel mehr war als „nur ein weiterer Disney Film“. Doch bevor das Publikum dies mitbekam, war das Werk auch schon wieder aus den Kinos verschwunden.“ Dies schrieb Leonard Maltin über einen Film von 1977, in dem Jodie Foster eine ihrer ersten Filmrollen spielte (nahezu zeitgleich agierte sie in zwei weiteren Disney-Kinofilmen).
Die Neuverfilmung von Freaky Friday hingegen spielte 2003 in den USA mehr als 160 Millionen Dollar ein. Dabei ist die Grundidee des Filmes – Mutter und Tochter – diesmal Jamie Lee Curtis und Lindsay Lohan – tauschen durch Glückskeks-Zauber zwangsweise ihren Körper – im Laufe des letzten Vierteljahrhunderts nicht gerade origineller geworden. Mit Grauen erwartet der Zuschauer moralischen Kitsch über Kinder und Eltern, die sich deutlich besser verstehen würden, wenn sie einmal buchstäblich in der Haut des „Feindes“ stecken würden.
Doch abgesehen von der unbeantworteten Frage, was denn so schlimm daran ist wenn sich Eltern und Kinder immer mal wieder streiten, unterhält Freaky Friday nicht nur besser als erwartet, sondern zeigt gelegentlich sogar recht subtil, dass beim Erwachsenwerden auch so manches Ideal auf der Strecke bleibt.
2025 kommt mit Freakier Friday eine Fortsetzung in die Kinos, in der wieder Lindsay Lohan und Jamie Lee Curtis dabei sind.
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