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Batman: Das letzte Halloween

The Long Halloween von Jeph Loeb und Tim Sale zählt zu den ganz großen Batman-Klassikern, wie The Dark Knight Returns, Year One und The Killing Joke. Die Miniserie startete Halloween 1996 und im Zentrum der zwölf im Monatstakt veröffentlichten Hefte standen die gerade anstehenden Feiertage, an denen es zu mysteriösen Todesfällen kommt.

Loeb und Sale setzten ihre Geschichte mit Dark Victory sowie einem Special fort. Außerdem entstand innerhalb der Reihe DC Universe Animated Original Movies eine zweiteilige Zeichentrick-Verfilmung. Zudem stellten Loeb und Sale ihr Talent mit Superman for all Seasons Daredevil: Yellow, Spider-Man: Blue, Hulk: Gray und Captain America: White auch in die Dienste von DC.

Eduardo Risso

Obwohl Tim Sale 2022 im Alter von 66 Jahren verstorben war, kehrte Loeb ein letztes Mal in die Welt des ewigen Halloweens zurück. Er hatte die geniale Idee die einzelnen Hefte seiner Fortsetzungsgeschichte jeweils durch internationale Comic-Superstars, die alle bereits Batman-Erfahrung haben, in Szene setzen zu lassen und dadurch den genialen Zeichner Tim Sale zu ehren.

Bill Sienkiewicz

 Zum Einsatz kamen Eduardo Risso (Batman: Kaputte Stadt, Dark Night: Eine wahre Batman-Geschichte), Klaus Janson (The Dark Knight Returns), Mark Chiarello (Batman/Houdini), Cliff Chiang (Paper Girls), Bill Sienkiewicz (Daredevil: Love and War), Enrico Marini (Batman: Der Dunkle Prinz), Dave Johnson (Genosse Superman), Becky Cloonan (Gotham Academy), Chris Samnee (Capote in Kansas) und Matteo Scalera (King of Spies).

Klaus Janson

Dieser einzigartige Cast lässt locker verkraften, dass Das letzte Halloween “nur“ aus zehn Heften besteht. Hinzu kommt noch das hohe erzählerische Niveau des erfahrenen Autors Jeph Loeb, der hochspannend davon erzählt, wie innerhalb eines Jahres in Gotham City ein Serialkiller erneut sowohl die Mafia-Familie Falcone als auch die eigentlich furchterregenden Insassen von Arkham Asylum in Angst und Schrecken versetzt.

Enrico Marini

Panini veröffentlicht Das letzte Halloween in zwei Ausgaben mit je fünf Heften. Diese sind sowohl als Softcover als auch (direkt bei Panini und im Fachhandel) als auf jeweils 500 Exemplare limitierte Hardcover-Bände erhältlich. Als Bonus kommen darin die beeindruckenden Titelbilder. Jedes der zehn Hefte hatte als reguläres Cover ein Motiv von Tim Sale. Außerdem steuerten alle an der Miniserie beteiligten Künstler, sowie weitere prominente Zeichner wie Jim Lee, J. Scott Campbell, David Finch oder Juanjo Guarnido ein Variant-Cover bei.

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Paul Jenkins, Humberto Ramos: Fairy Quest

Der 1973 in Mexiko geborene Humberto Ramos ist einer der ganz wenigen Zeichner von US-Heften (eigentlich gibt es da sonst nur noch John Romita Jr.), der über einen wirklich eigenen Stil verfügt. Es ist äußerst spannend zu verfolgen wie er z. B. allgemein bekannten Figuren wie Peter Parker oder J. J. Jameson bei Spider-Man seinen unverkennbar knuffigen Look verpasst.

Paul Jenkins, Humberto Ramos: Fairy Quest

Doch Ramos ist nicht nur im Superhelden-Genre tätig, sondern hat auch allerlei eigene Serien am Start. Recht erfolgreich war seine Vampir-Serie Crimson, während er sich bei Out There an Horror-Unterhaltung im Stile von Stephen King versuchte. Bei beiden Comic-Reihen arbeitete Ramos mit Brian Augustyn zusammen, während die Texte der sechsteiligen Mystery-Serie Offenbarungen vom Briten Paul Jenkins (Wolverine – Origin) stammten. Dieser orientierte sich dabei ganz offensichtlich an den Thrillern von Dan Brown (Sakrileg). Auch bei Fairy Quest fungiert Jenkins als Autor.

Paul Jenkins, Humberto Ramos: Fairy Quest

Die Comic-Serie spielt in einer Welt, die mit Märchenfiguren bevölkert ist. Doch märchenhaft geht es dort nicht zu, denn Herr Grimm passt auf, dass seine Kreaturen jeden Tag streng nach seinen Vorgaben agieren. Dies ist Rotkäppchen überhaupt nicht recht, denn sie hat sich mit dem gar nicht so bösen Wolf angefreundet. Als Rotkäppchen deshalb Gehirnwäsche durch Grimms Gedankenpolizei droht, flüchtet sie zusammen mit dem Wolf. Dabei trifft sie auf einen gewissen Peter, der zusammen mit einigen wilden Jungs und einer kleinen Fee im Sumpf lebt…

Paul Jenkins, Humberto Ramos: Fairy Quest
Fairy Quest Pin-up von J. Scott Campbell

Die Geschichte von Paul Jenkins ist nicht wirklich originell oder gar konsequent erzählt. Einige der Figuren, wie etwa eine alte Frau, die in einem großen Schuh wohnt, kommt bei den Brüdern Grimm nicht vor, dennoch leben sie in der Märchenwelt von Fairy Quest. Doch immerhin taugt die Story dazu Humberto Ramos einmal mehr zu graphischen Höchstleistungen anzuspornen. Unterstützt durch die schöne Kolorierung von Leonardo Olea, sind die Bilder des Comics ein Augenschmaus und kommen sehr gut in der Hardcover-Edition von Popcom zur Geltung.

Paul Jenkins, Humberto Ramos: Fairy Quest
Fairy Quest Pin-up von Skottie Young

Diese wird noch abgerundet durch Variant-Cover von Ramos und beeindruckende Pin-ups der Märchenfiguren von Zeichnern wie J. Scott Campbell oder Skottie Young.

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