Nachdem der Ehemann von Christiane Kerner (Katrin Saß) in den Westen rübergemacht hat, setzt sich die Mutter von zwei Kindern unermüdlich für eine Verbesserung des „real existierenden Sozialismus“ in der DDR ein. Sie wird eine glühende Sozialistin und leidenschaftliche Kämpferin gegen die kleinen Ungerechtigkeiten des DDR-Alltags.
Im Herbst 1989 erleidet sie einen Herzinfarkt als sie sieht, wie Volkspolizisten sehr brutal gegen eine demonstrierende Menge vorgehen, zu der auch ihr Sohn Alex (Daniel Brühl) gehört. Christiane fällt in ein Koma aus dem sie erst wieder erwacht, als die DDR schon gar nicht mehr existiert. Aus Angst um die labile Gesundheit gaukelt Alex seiner Mutter vor, dass alles beim Alten geblieben ist…
Wolfgang Becker (Das Leben ist eine Baustelle, Ich und Kaminski, Der Held vom Bahnhof Friedrichsstraße) machte 2003 aus dieser Geschichte keine Klamotte, sondern er behandelt seine Figuren, allen voran die engagierte Mutter, mit viel Respekt und hat auch ein Auge für die tragischen Aspekte seiner Geschichte (in diesem Zusammenhang ist der Soundtrack vom „Amélie“-Komponisten Yann Tiersen allerdings oft etwas zu penetrant poetisch).
Becker ist auch weniger daran interessiert, einen Ost-West-Konflikt zu inszeniert, sondern er zeigt, dass ein freundschaftliches Miteinander zwischen Ossis und Wessis durchaus möglich ist. Doch das bedeutet nicht, dass es bei Good Bye Lenin! nichts zu lachen gäbe, das genaue Gegenteil ist der Fall!
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