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Die besten Filme

Das Leben ist eine Baustelle

In dieser hervorragend besetzten Berlin-Studie spielt Jürgen Vogel einen gewissen Jan Nebel, bei diesem gerade das ganze Leben zusammenzubrechen scheint. Als der junge Schlachter zufällig in eine Schlägerei zwischen Polizei und Demonstranten gerät, landet er prompt im Knast und wird auch noch zu einer sehr hohen Geldstrafe verknackt.

Dann stirbt noch sein Vater und möglicherweise hat Jan auch noch Aids. Doch zugleich gibt es Hoffnung in Form des nicht mehr ganz taufrischen Buddy Holly-Fans Teddy (Ricky Tomlinson), mit dem Jan eine WG eröffnet, und dann ist da auch noch eine gewisse Vera…

Diese wird von Christiane Paul in ihrer ersten größeren Kinorolle so intensiv verkörpert, dass es nicht weiter verwundert, dass Jan Nebel von ihr hin und weg ist. Doch auch ansonsten ist dieser gekonnt zwischen ernst und heiter pendelnde Film ganz hervorragend besetzt und überzeugt sowohl in seinen zahlreichen gelungenen kleinen Momenten als auch im großen Ganzen.

Regisseur Wolfgang Becker schrieb das Buch 1997 gemeinsam mit Tom Tykwer, Beckers Film hat einen großartigen Soundtrack und er sollte danach mit Good Bye, Lenin!, Ich und Kaminski und seinem letzten Film Der Held vom Bahnhof Friedrichsstraße weiterhin ganz großes Kino abliefern.

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Good Bye, Lenin!  

Nachdem der Ehemann von Christiane Kerner (Katrin Saß) in den Westen rübergemacht hat, setzt sich die Mutter von zwei Kindern unermüdlich für eine Verbesserung des „real existierenden Sozialismus“ in der DDR ein. Sie wird eine glühende Sozialistin und leidenschaftliche Kämpferin gegen die kleinen Ungerechtigkeiten des DDR-Alltags.

Im Herbst 1989 erleidet sie einen Herzinfarkt als sie sieht, wie Volkspolizisten sehr brutal gegen eine demonstrierende Menge vorgehen, zu der auch ihr Sohn Alex (Daniel Brühl) gehört. Christiane fällt in ein Koma aus dem sie erst wieder erwacht, als die DDR schon gar nicht mehr existiert. Aus Angst um die labile Gesundheit gaukelt Alex seiner Mutter vor, dass alles beim Alten geblieben ist…

Wolfgang Becker (Das Leben ist eine Baustelle, Ich und Kaminski, Der Held vom Bahnhof Friedrichsstraße) machte 2003 aus dieser Geschichte keine Klamotte, sondern er behandelt seine Figuren, allen voran die engagierte Mutter, mit viel Respekt und hat auch ein Auge für die tragischen Aspekte seiner Geschichte (in diesem Zusammenhang ist der Soundtrack vom „Amélie“-Komponisten Yann Tiersen allerdings oft etwas zu penetrant poetisch).

Becker ist auch weniger daran interessiert, einen Ost-West-Konflikt zu inszeniert, sondern er zeigt, dass ein freundschaftliches Miteinander zwischen Ossis und Wessis durchaus möglich ist. Doch das bedeutet nicht, dass es bei Good Bye Lenin! nichts zu lachen gäbe, das genaue Gegenteil ist der Fall!

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Der Held vom Bahnhof Friedrichsstraße

Bevor er im Juni 2025 im Alter von 70 Jahren starb, konnte Wolfgang Becker noch seinen letzten Film vollenden. Der Regisseur, der zuvor Das Leben ist eine Baustelle, Good Bye, Lenin! und Ich und Kaminski drehte, findet auch bei Der Held vom Bahnhof Friedrichsstraße die thematisch angemesseme Balance aus Komik, Dramatik und Tragik.

Dem ehemaligen DDR-Bürger Michael Hartung (Charlie Hübner) ist die Wende nicht allzu gut bekommen. Fast schon teilnahmslos betreibt er in Berlin eine heruntergekommene Videothek und wird gelegentlich finanziell durch seine Tochter Natalie (Leonie Benesch) unterstützt. Hartungs unauffälliges – oftmals im Bademantel stattfindendes – Dasein ändert sich drastisch, als 2019 eine große Feier zum 30. Jahrestag des Mauerfalls ansteht.

Der nicht besonders erfolgreiche Journalist Alexander Landmann (Leon Ulrich) glaubt durch schlampige Recherchen “herausgefunden“ zu haben, dass der einst bei der Reichsbahn tätige Hartung angeblich eine Weiche falsch gestellt hatte und es dadurch ermöglichte, dass 127 Menschen vom Ostberliner Bahnhof Friedrichstraße per S-Bahn in den Westen gelangten.

Nachdem ihm Landmann einige Geldscheine überreicht hat, ist Hartung damit einverstanden als “Held vom Bahnhof Friedrichsstraße“ aufzutreten. Nach einigen Anfangsschwierigkeiten steigert er sich immer mehr in die Rolle hinein. Er tritt zusammen mit Katarina Witt in einer Talkshow auf und fühlt sich – motiviert durch den Bundespräsidenten – in der Lage dazu, im Reichstag eine große Rede zum Thema “30 Jahre Mauerfall“ zu halten.

Dies verärgert Harald Wischnewsky (Thorsten Merten), der als Dissident in DDR-Haft saß, sich durch Vorträge in Schulen finanziell über Wasser gehalten hatte und eigentlich für die große Ansprache vorgesehen war. Auch Wessis, die meinen ganz genau zu wissen, wie es in der DDR zuging, und ehemalige Stasi-Leute mischen sich ein. Doch richtig ernst wird es für Michael Hartung erst, als er sich in Paula (Christiane Paul) verliebt. Diese gehört zu den 127 Menschen aus der S-Bahn und für sie ist Michael tatsächlich ein Held…

Basierend auf dem gleichnamigen Roman von Maxim Leo und unterstützt durch ein großartiges Ensemble gelang Wolfgang Becker mit seinem letzten Film ein weiteres Meisterwerk. Wenn es darin traurig oder tragisch zugeht, wird dies nicht durch Komik neutralisiert. Wenn es – wie sehr häufig – komisch wird, dann ist es auch wirklich lustig, aber niemals nur lustig…     

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Wicked

Gregory Maguire startete 1995 mit Wicked eine Reihe von Romanen, in denen er die Welt aus den Oz-Büchern von L. Frank Baum und des Filmklassikers Der Zauberer von Oz dazu nutzte, um ein gesellschaftspolitisches Gleichnis zu erzählen. Dies ist legitim, da Maguire genau wie Baum sehr fantasievoll erzählt.

Doch wenn aus Wicked ein Musical gemacht wird, dann sollten – ähnlich wie im Filmklassiker mit Judy Garland – die Musik und jeder Songs wirklich mitreißend sein und die Handlung voranbringen. Bei der zweiteiligen Wicked-Verfilmung ist dies leider nicht der Fall. Es entsteht der Eindruck, dass die durchaus interessante Geschichte ohne die nicht enden wollenden Sing- und Tanzeinlagen auch in einen (dadurch besseren) Film gepasst hätte.

Ähnlich schon, wie auch in einem Erzählstrang von Sam Raimis Die fantastische Welt von Oz geht es auch in Wicked darum, wie aus einer idealistischen jungen Frau die “Böse Hexe des Westens“ und die Kontrahentin der “Guten Hexe des Nordens“ werden konnte. Die Geschichte über zwei Studentinnen der Zauber-Universität in der Smaragdstadt wird vor dem Hintergrund eines immer diktatorischer werdenden Regimes des Zauberers von Oz erzählt.

Dieser Hochstapler, den es von unserer Erde in die zauberhafte Welt von Oz verschlagen hat, wird recht ansprechend von Jeff Goldblum verkörpert. Die Hauptrolle der “bösen“ grünhäutigen Elphaba spielt jedoch die großartige Cynthia Erivo (The Outsider) und den eher undankbaren Part der Barbie-haften guten Glinda meistert Ariana Grande halbwegs passabel.

Am Ende des zweiten Teils von Wicked werden die in Der Zauberer von Oz erzählten Ereignisse aus einer anderen Perspektive in ein ziemlich düsteres Licht gerückt, Das mag für Fans des Judy-Garland-Klassikers etwas frevelhaft erscheinen, doch das daraus resultierende Ende ist mehr als sehenswert, wenn da nur nicht immer wieder dieses nervige Geträller wäre…

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Guillermo del Toro: Frankenstein

Für Guillermo del Toro geht mit diesem Film ein Traum in Erfüllung. Bereits 2008 sah es für kurze Zeit so aus, als wenn er eine neue Version von Mary Shelleys Frankenstein drehen dürfe, doch erst als Netflix 2023 die Finanzierung übernahm, kam das Projekt zustande.

Das 150-minütige Werk kann sich sehen lassen. Del Toro bleibt zwar dem Geiste und der Erzählstruktur des Klassikers treu, nimmt sich aber auch sehr viele Freiheiten. Nach einem beeindruckenden Prolog am Nordpol, ist Charles Dance als tyrannischer Vater von Victor Frankenstein zu sehen.

Es ist dann nicht anschließend nicht Ingolstadt, sondern Edinburgh wo Victor (Oscar Isaac) sein Medizinstudium antritt. Dort trifft er auf den Waffenhändler Harlander, den Christoph Waltz mit souveräner Boshaftigkeit auf die Leinwand zaubert. Waltz ist das Kunststück gelungen, nahezu zeitgleich auch eine Hauptrolle in Luc Bessons Neuverfilmung von Dracula zu spielen.

Die Erschaffung des Monsters, das Frankenstein aus unzähligen Leichenteilen von Gehängten und gefallenen Soldaten optisch sehr ungewöhnlich zusammengefügt hat, ist der visuelle Höhepunkt des Films. Bemerkenswerter ist jedoch, wie gut es del Toro gelungen aus der ansonsten eher am Rande der Haupthandlung agierenden Elisabeth eine starke unabhängige Frau zu machen, die großartig von Mia Goth verkörpert wird.

Das Problem des Films ist jedoch, dass Kenneth Branagh vor dreißig Jahren ein optisch ähnlich beeindruckender Frankenstein gelungen ist, bei dem del Toro, trotz seiner fast schon verzweifelten Versuche eigene Wege zu beschreiten, nicht ganz mithalten kann.

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Mary Shelley’s Frankenstein

Auch anerkannten Wunderkindern wird nur eine sehr kurze Schonzeit eingeräumt. Kaum hat er ein Riesenbudget, eine Bombenbesetzung und ein fesselndes schlüssiges Drehbuch, das seine mit allerlei kulturbeflissenem Ballast beladenen Shakespeare-Adaptionen ganz schön alt aussehen lässt, schon wird der bedauernswerte Kenneth Branagh zum Abschuss freigegeben.

Dabei hat er – ganz anders als bei seinem Hollywood-Debüt Schatten der Vergangenheit – doch wirklich alles richtig gemacht. Aus dem etwas wirr zusammengeschusterten (dem Monstrum nicht ganz unähnlichem) Roman wurde ein packender Film, der von Anfang bis Ende voll aufdreht und alle Register zieht.

Prompt steht die Filmkritik ratlos dar und lobt – ganz wie Pawlowsche Hunde – routinemäßig die Leistung von Robert De Niro (AZ München: “sensible Darstellung„, Süddeutsche: “Er wirkt so menschlich wie nie zuvor„, Spiegel: “Hohe Kunst„). Dabei könnte so ziemlich jeder Darsteller unter dem Haufen Make Up versteckt werden.

Ganz anders als zuvor wird Branagh hingegen diesmal in seiner Doppelfunktion als Hauptdarsteller und Regiesseur für hoffnungslos überfordert gehalten (AZ: “Schauspieler Branagh übervorteilt in einer hitzigen One-Man-Show den Regisseur Branagh„). Am originellsten ist mal wieder der Spiegel: “Ein großer Dichter hat einen kleinen Auftritt (…) Wer ihm in die Quere kommt, den schnauzt Schiller an: “Passen Sie doch auf, wohin ich gehe.“ Genau das ist die Geisteshaltung des Films.“ Also, ich werde trotzdem weiterhin gerne aufpassen wohin Branagh geht.

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The Majestic

Der hoffnungsvolle Drehbuchautor Peter Appleton wird im Hollywood der Fünfziger verdächtigt, einmal Mitglied der kommunistischen Partei gewesen zu sein. Dies führt zu sofortigem Berufsverbot und nur wenn Peter vor einem Regierungstribunal die Namen weiterer angeblicher Kommunisten ausplaudert, darf er wieder in der Unterhaltungsindustrie arbeiten…

Schicksale wie dieses gab es in den USA während des Kalten Krieges zuhauf und der beste Film zu diesem Thema ist ganz sicher Der Strohmann. In diesem Film von Martin Ritt spielt Woody Allen einen unbedarften Menschen, der sich als Autor ausgibt, um die Drehbücher seiner kommunistischen Freunde an die regierungstreuen TV-Studios zu verkaufen.

The Majestic entstand 2002 und ist nun nur am Rande an dieser Hexenjagd interessiert. Drehbuchautor Michael Sloane benutzt sie eher als dramaturgischen Aufhänger, um Peter Appleton aus Hollywood flüchten zu lassen. Nach einem Autounfall verliert er sein Gedächtnis und landet in einer Kleinstadt, die an den Fronten des Zweiten Weltkrieges sehr viele Einwohner verloren hat. Peter ähnelt einem dieser verlorenen Söhne und er wird als zurückgekehrter Kriegsheld begrüßt.

Wer möchte kann The Majestic natürlich für absoluten (und zudem auch noch überlangen) Kitsch halten, der mal wieder alle Klischees der intakten Kleinstadt beschwört und zum Schluss auch noch reichlich mit der patriotischen Fahne wedelt. Doch dank seiner guten Absichten und Darsteller – allen voran ein niemals grimassierender Jim Carrey – steht The Majestic voll in der Tradition Frank Capras, bietet einen optimistischen Gegenentwurf zu einer zynischen Zeit und ist damit weiterhin hochaktuell.

Eine Weile sah es so aus als wenn Frank Darabont sich auf Knastthriller mit sehr langer Laufzeit nach Büchern von Stephen King spezialisieren würde, denn auf Die Verurteilten folgte The Green Mile. Doch mit dem ebenfalls nostalgischen Thev Majestic hatt sich Darabont aus diesem etwas beengten Genre befreit, um schließlich mit der Verfilmung der Kurzgeschichte Der Nebel zu Stephen King zurückzukehren.

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Mission: Impossible – The Final Reckoning

Nach knapp 30 Jahren absolviert Tom Cruise seinen (höchstwahrscheinlich) letzten Auftritt als Ethan Hunt, Agent der Mission Impossible Force. Der 63-Jährige lässt es fast drei Stunden lang noch einmal richtig krachen.

Der Film ist zugleich die direkte Fortsetzung von Mission: Impossible – Dead Reckoning, der vor zwei Jahren ins Kino kam und recht unbefriedigend mit einem Cliffhanger endete. Die Geschichte um die weltbedrohende künstliche Intelligenz “Die Entität“ bleib zwar weiterhin recht albern, ist jedoch ein passabler Vorwand für allerlei tollkühne Actionmomente, wie etwa dem Zweikampf von zwei Doppeldecker-Flugzeugen.

Doch noch stärker überzeugt der Film dadurch, dass er Bezug nimmt auf die ersten Filme der Reihe. So spielt “Die Hasenpfote“, der MacGuffin aus MI: 3, eine große Rolle, Angela Bassett als CIA-Direktorin Erika Sloane aus MI: 6 wurde zur US-Präsidentin und die tollste Entwicklung gab es beim von Rolf Saxon gespielten CIA-Analysten William Donloe.

Dieser absolvierte im ersten Film der Reihe nur einen kurzen, aber erinnerungswürdigen Auftritt. Nachdem er nicht bemerkte, dass Ethan Hunt in einem Hochsicherheitsbereich direkt über ihm schwebte, wurde er auf einen “abgelegenen Posten in Alaska“ versetzt. Dort traf er 29 Jahre später erneut auf Hunt und schloss sich dessen Team an.

Überhaupt hat sich Ethan Hunt im Laufe der Reihe immer stärker zum Teamplayer entwickelt und auch Cruise überlässt die Leinwand jetzt gerne mal seinen begnadeten Mitspielern Simon Pegg, Ving Rhames. Pom Klementieff oder Hayley Attwell. Ihm scheint es gelungen zu sein, genau dann aufzuhören, als es am schönsten war.    

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Red Lights

In abgeklärter Routine und mit messerscharfem Verstand entlarven die Psychologin Dr. Margeret Matheson und ihr ambitionierter Assistent Tom Buckley seit Jahren vermeintliche paranormale Phänomene – Geistererscheinungen, übersinnliche Fähigkeiten – als Täuschung und Betrug.

Als der legendäre Magier Simon Silver nach 30 Jahren sein Comeback auf der Showbühne feiert, sehen sie ihre Chance gekommen, ihn als Scharlatan zu überführen. Doch nicht nur Kollegen und die Öffentlichkeit sind gegen sie, auch im chaotischen Psycho-Duell geht es nicht mit rechten Dingen zu.

Der spanische Regisseur Rodrigo Cortés (Love Gets a Room) überraschte bereits mit seiner One-Man-Horrorshow Buried – Lebendig begraben). In diesem Klaustrophobie-Thriller brillierte Ryan Reynolds (Green Lantern, Deadpool) als lebendig Begrabener, der verzweifelt versucht aus seinem Sarg zu entkommen. Bei Red Lights steht Cortés mit Cillian Murphy, Sigourney Weaver, Robert De Niro, Joely Richardson und Toby Jones ein großartiger Cast zur Verfügung.

Robert De Niro ist gewohnt sehr gut als trickreicher Magier, der vorgibt übersinnliche Kräfte zu haben. Auf der anderen Seite stehen Cillian Murphy und Sigourney Weaver als Ghostbuster, die bisher noch für jedes scheinbar unerklärliche Phänomen eine ganz natürliche Erklärung fanden.

Das Duell zwischen diesen unterschiedlich motivierten Charakteren fasziniert fast über die ganze Laufzeit des Films. Dabei wird nicht nur auf Effekte gesetzt, sondern die Protagonisten philosophieren in sehr intelligenten Dialogen darüber, ob es tatsächlich paranormale Phänomene gibt. Lediglich die – genau genommen gar nicht so originelle – Schlusspointe schwächt ein wenig den ansonsten durchgehend positiven Gesamteindruck dieses sehr empfehlenswerten Thrillers.

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Buried – Lebend begraben

Paul Conroy, ein amerikanischer Lastwagenfahrer, der im Irak arbeitet, wacht plötzlich in einem Holzsarg auf. Er wurde lebendig begraben und weiß weder, wer ihm das angetan hat, noch warum. Seine einzige Chance, diesem Alptraum zu entkommen, ist ein Handy. Schlechter Empfang, die rapide schwindende Akkukapazität sowie Sauerstoffmangel sind die schlimmsten Feinde in seinem Wettlauf gegen die Zeit: Paul hat nur 90 Minuten, um gerettet zu werden…

Dem spanischen Regisseur Rodrigo Cortés (Red Lights, Love Gets a Room) gelang das Kunststück, einen Film zu drehen, der lediglich in einem total beengten Raum spielt, aber trotzdem (oder gerade deswegen!) ungeheuer spannend ist. Niemals verlässt die Kamera den Holzsarg, in dem Paul eingeschlossen ist und viele Szenen spielen in nahezu völliger Dunkelheit. Es wird keine Vorgeschichte gezeigt, und wenn Paul mit jemandem telefoniert, bleibt die Kamera immer bei ihm.

Cortés setzt dabei eine interessante Farbdramaturgie an. Der Sarg schimmert Gelb, wenn Paul zum Feuerzeug greift, Blau wenn sein Handy klingelt und Grün, wenn er später eine Notleuchte findet. Der ansonsten eher auf Actionrollen in Superhelden-Filmen abonnierte Ryan Reynolds (Blade 3, Green Lantern, Deadpool) liefert auf engstem Raum eine beeindruckende One-Man-Show ab. Buried – Lebend begraben kostete keine drei Millionen Dollar und belegt schlüssig, dass eine pfiffige Inszenierung sehr viel wichtiger als ein Riesenbudget ist.

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