Arabeske

Der Sprachwissenschaftler David Pollock wird von einem mysteriösen Ölmillionär gezwungen, eine wichtige Geheimbotschaft zu entschlüsseln. Dabei lernt er dessen ebenso hübsche wie unberechenbare Freundin Yasmin kennen. Als Pollock sich in sie verliebt und tatsächlich das Rätsel lüftet, beginnt eine atemlose Jagd auf ihn…

1966 – drei Jahre nach seinem großen Erfolg mit der romantischen Krimikomödie Charade –  versuchte sich Stanley Donen an einem ähnlichen Film. Wieder dabei war Komponist Henri Mancini, dem ein annährend ähnlich markantes Leitmotiv gelang, das im Vorspann vom James-Bond-Titeldesigner Maurice Binder sehr ansprechend bebildert wurde. Donen hätte auch gerne Cary Grant wieder in der Hauptrolle gesehen, doch dieser hielt sich für zu alt für diesen Job und daher sprang Gregory Peck ein. Den Part von Audrey Hepburn übernahm Sophia Loren und anstatt Paris ist diesmal London Zentrum der Handlung.

Im Gegensatz zu Charade drehte Donen diesmal gewaltig an der Action-Schraube ohne Humor und Romantik gänzlich zu vernachlässigen. Arabeske verblüffte die Zuschauer 1966 durch ungewöhnliche Kamerapositionen und rasante Schnitte. Aus heutiger Sicht unterhält der Film bestens, wirkt erstaunlich modern und könnte fast eine Jerry-Bruckheimer-Produktion sein.

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