Maleficent 2: Mächte der Finsternis

Unter den immer zahlreicher werdenden Realfilm-Remakes von Disney-Animationsklassikern nimmt Maleficent – Die dunkle Fee eine Sonderstellung ein. Hier wurde 2014 nicht einfach mehr schlecht als recht, wie etwa in Aladdin mit Will Smith oder (besonders abschreckendes Beispiel) in Kenneth Branaghs Cinderella eine bekannte und beliebte Geschichte aufwändig bebildert mit Starbesetzung nachgestellt.

Maleficent 2: Mächte der Finsternis
© 2020 Disney

Maleficent – Die dunkle Fee orientierte sich nur recht locker am Zeichentrickfilm Dornröschen. Der Film stand unter dem Motto “Sympathy for the Devil“ und machte die geläuterte Schurkin zur Heldin, was erstaunlich gut funktionierte, weil Angelina Jolie über eine fantastische Ausstrahlung als dunkle Fee verfügt. Gegen sie verblassten, mit Ausnahme von Sam Riley (Stolz und Vorurteil und Zombies) als zum Menschen gewordener Rabe Diaval, alle anderen Charaktere.

Maleficent 2: Mächte der Finsternis
© 2020 Disney

Dieses Problem wurde in der Fortsetzung dadurch relativiert, dass Jolie mit Michelle Pfeiffer als potentielle böse Schwiegermutter ihrer Ziehtochter Aurora eine gleichwertige Gegenspielerin bekam. Das böse Spiel, dass diese als Königin Ingrith treibt, ist ein dringend benötigter Gegenpol zu den allzu lieblichen Märchenwesen aus Maleficents Reich. Hinzu kommt noch, dass der Film eine interessante Herkunftsgeschichte der dunklen Fee erzählt und recht unaufdringlich gegen Fremdenhass und für Multikulti Stellung bezieht.

Maleficent 2: Mächte der Finsternis
© 2020 Disney

Bonusmaterial der Blu-ray: “Die Herkunft der Feen“ (3:02 min, wie alle Extras wahlweise mit deutschen Untertiteln), “Auroras Hochzeit“ (2:31 min), “Wenn man Flügel hätte“ (4:15 min), Visuelle Effekte (2:11 min), erweiterte Szenen (3:41 min), Pannen vom Dreh (1:55 min), Musikvideo “You can´t stop the Girl“ von Bebe Rexha (2:43 min)

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Ticonderoga

Ticonderoga spielt nicht im Wilden Westen mit weiten Prärien, halbnackten Eingeborenen und Colts an den Hüften. Es ist mehr als hundert Jahre zuvor, als der alte Osten noch wild war und die Indianer in riesigen Wäldern lebten. Es ist die Zeit, die J. F. Cooper in seinen Romanen aufleben ließ, mit Waldläufern, Mohikanern, Huronen und Irokesen, die entweder mit Franzosen oder Engländern verbündet sind und auf amerikanischem Boden helfen, die Kämpfe der europäischen Mächte auszutragen.

Ticonderoga

Im Argentinien der 1950er und 1960er Jahre war Héctor Germán Oesterheld die wohl prägendste Figur der damaligen Comic-Szene. Zusammen mit seinem Bruder war er Herausgeber zweier wichtiger Comic-Magazine mit so bedeutenden Zeichnern wie Alberto Breccia, Francisco Solano López und Hugo Pratt (Corto Maltese).

Ticonderoga

Vor allem schrieb Oesterheld einen Großteil der Geschichten selbst. Ticonderoga wurde von 1957 bis 1959 im Magazin Frontera publiziert, überschneidend zu Eternauta, dem berühmtesten Werk Oesterhelds, das im Schwestermagazin Hora Cero erschien.

Ticonderoga

Die Wiedergabe des Artworks von Ticonderoga basiert auf Scans der argentinischen Originalausgaben, die auf minderwertigem Papier z.T. grottenschlecht gedruckt wurden. Entsprechend sind manche Seiten unscharf, trotzdem ahnt man gelegentlich, was das für schöne Grautöne in den verschollenen Originalzeichnungen von Hugo Pratt gewesen sein müssen. Unterstützt wurde der Meister von seiner damaligen Assistentin und Partnerin Gisela Dester.

Ticonderoga

Empfehlen kann ich den Band allgemein für historisch Interessierte und speziell für Liebhaber des Ausnahmekünstlers Pratt. Euch erwartet ein im deutschsprachigen Raum bisher unbekanntes wichtiges Werk im prächtigen Gewand. Zwei Bände im Hardcover, einer im Quer-, der andere im Hochformat, sind vereint in einem schönen Schuber.

Rainer Schneider

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Ticonderoga

Die fantastische Welt von Oz

MGMs Kinoklassiker Der Zauberer von Oz – unvergessen auch durch den von Judy Garland so großartig interpretierten Ohrwurm Somewhere over the Rainbow – ging erst in Produktion nachdem Walt Disney mit Schneewittchen und die sieben Zwerge bewiesen hatte, dass farbenprächtige Märchenfilme zu Kassenschlagern werden können. 1939 war Der Zauberer von Oz allerdings zunächst nicht der ganz große Hit, sondern der prächtige Film brachte es erst durch das Medium Fernsehen zu unsterblichem Ruhme.

Die fantastische Welt von Oz

Auch die Walt Disney Company versuchte sich im allgemeinen Fantasy-Rausch der 80er Jahre mit Oz – Eine fantastische Welt an einer (zu Unrecht fast völlig vergessenen) Verfilmung der Oz-Bücher von L. Frank Baum. Doch 2013 dürfte es eher der große Erfolg von Tim Burtons starbesetzter (aber eigentlich eher blödsinniger) Alice im Wunderland-Verfilmung sein, der die Disney Company dazu bewegte einen weiteren Kinderbuch-Klassiker hochkarätig besetzt in 3D auf die Leinwände zu wuchten.

Die fantastische Welt von Oz

Die Namen der Mitwirkenden sind ebenso überraschend wie das Resultat. Der für brachialen Horror (Tanz der Teufel, Drag Me to Hell) oder Superhelden-Filme (Spider-Man, Darkman) bekannte Über-Inszenierer Sam Raimi erscheint nicht gerade der Top-Kandidat für einen Oz-Film zu sein. Doch der Judy-Garland-Klassiker ist ein derart vitaler Bestandteil der US-Kultur, dass es auch prominente Darsteller wie James Franco, Mila Kunis, Rachel Weisz oder Michelle Williams nicht lassen konnten, neue Interpretationen altbekannter Figuren abzuliefern.

Die fantastische Welt von Oz

Raimis Oz-Film beschreitet sowohl die Yellow Brick Road als auch neue Wege. Ähnlich wie in einer Superhelden-Geschichte (erst nach einigen Heften erfuhren in den Dreißiger Jahren die Leser von Detective Comics warum Bruce Wayne zu Batman wurde) wird auch hier die Origin bzw. die Entstehungsgeschichte einer Figur nachgeliefert. In diesem Fall handelt es sich um “Oz the Great and Powerful“ (wie auch der Originaltitel des Films lautet), der sich am Ende des Filmklassikers als unverfrorener aber recht effizienter Betrüger herausstellt.

Die fantastische Welt von Oz

Die fantastische Welt von Oz“ beginnt genau wie der Film von 1939 in schwarzweiß und erzählt vom leichtlebigen Jahrmarktszauberer Oscar Diggs (James Franco) der von einem Wirbelsturm in die kunterbunte Breitwand-Märchenwelt von Oz gerät. Doch dort geht es weniger abgefahren skurril wie in Tim Burtons “Wunderland“ zu, sondern es menschelt ganz heftig, auch beim fliegenden Affen Finley.

Die fantastische Welt von Oz

Figuren wie das traurig-tapfere Porzellanpüppchen China Girl
oder die mit viel Herzenswärme von Michelle Williams verkörperte fast ein wenig zu gute Zauberin Glinda müssten eigentlich kitschig wirken, sorgen jedoch stattdessen dafür, dass die Geschichte nicht nur durch die 3D-Technik plastisch wirkt. Eine Klasse für sich ist die von Mila Kunis gespielte eigentlich gutmütige Hexe Theodora, deren tragisches Schicksal wirklich zu Herzen geht.

Die fantastische Welt von Oz

Die fantastische Welt von Oz ist einer der wenigen nach dem Tode von Walt Disney entstandenen Walt Disney Filme auf den Walt Disney wirklich stolz gewesen wäre!

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Parasite

Die in sehr ärmlichen Verhältnissen lebende südkoreanische Familie Kim bekommt die ganz große Chance zum sozialen Aufstieg, nachdem der Sohn einen Job als Nachhilfelehrer bei einer Tochter aus gutem Hause antritt. Diesem gelingt es bei der in einem architektonischen Wunderwerk hausenden Parks mit allerlei Tricks sowohl seine Schwester als Kunsttherapeutin als auch seinen Vater als Chauffeur und seine Mutter als Köchin unterzubringen…

Parasite

Dieser Auftakt von Parasite klingt nach der asiatischen Variante einer jener französischen Wohlfühl-Komödien, die reale soziale Probleme mit freundlichem Humor zukleistern, wie Ziemlich beste Freunde oder Monsieur Claude und seine Töchter. Dazu passend lässt das einfallsreiche Design der trotz allen irgendwie anheimelnden Kellerwohnung der Kims und der klinisch-reinen unterkühlten Villa der Parks in der Oberstadt an den Look der Werke von Jacques Tati denken.

Parasite

Doch der mit The Host und Snowpiercer auch im Horror- und Science-Fiction-Kino beheimatete Regisseur und Drehbuchautor Bong Joon-ho hat noch einige deftige Überraschungen im Angebot. Davon sollte so wenig wie möglich verraten werden. Die größte Überraschung ist jedoch, dass dieser unberechenbare südkoreanische Blockbuster neben der Goldenen Palme auch die Oscars in den Rubriken Regie, Drehbuch, bester Film und bester internationaler Film gewann.

Auf den normalen DVD- und Blu-ray-Editionen ist als Bonusmaterial neben einigen Trailern nur ein kurzes (im Film nur kurz zu sehendes) You-Tube-Video über das schnelle Zusammenfalten von Pizza-Kartons enthalten. Da Bong Joon-ho seinen Film nochmals in einer schwarzweißen Version in die Kinos brachte, werden auch entsprechende Special-Editions veröffentlicht.

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Die Techno-Väter

In Der schwarze Incal, dem ersten Band der vom Filmemacher Alejandro Jodorowsky getexteten und vom großen Moebius gezeichneten unendlichen Serie rund um den Privatdetektiv John Difool der Klasse R und seinen Betonpapagei Dipo wird der Präsident einer zukünftigen Welt regelmäßig geklont. Hierzu bedient man sich der Techno-Technik und des Techno-Papstes.

Die Techno-Väter

Genau wie schon bei den Meta-Baronen entlieh sich Jodorowsky Grundideen aus seiner Hauptserie und koppelte eine zusätzliche Comic-Serie aus. Gemeinsam mit Fred Beltran und dem jugoslawische Zeichner Zoran Janjetov, der auch schon die Alben der John Difool vor dem Incal-Serie gezeichnet hatte, erzählt er weitere Abenteuer aus der Welt der Techno-Technologen.

Die Techno-Väter

Im ersten Album beginnt der schon recht alte Techno-Vater Albino damit seinem Maskottchen Tinigrifi seine Lebensgeschichte zu erzählt. Albinos Mutter Panépha wurde angeblich von sechzig Weltraum-Piraten vergewaltigt und brachte anschließend neben dem weißhäutigen Albino zwei weitere höchst unterschiedliche Kinder zur Welt: Den grauhäutigen Almagro und die vierarmige gänzlich rote Onyx. Panépha versucht sich nun an ihren Peinigern zu rächen.

Die Techno-Väter

Die Struktur der insgesamt acht Alben, die auch in einer Gesamtausgabe veröffentlicht wurden, ähnelt sich recht stark. Anfangs erlebt der Leser ein Abenteuer mit dem älteren Albino, dann folgt ein Kapitel aus der Techno-Ausbildung des jungen Albinos und der jeweils interessanteste Teil folgt Panépha bei ihren Racheplänen. Jodorowsky bietet auch hier wieder die bewährte Mischung aus bombastischen Science Fiction- Kulissen, esoterischen Einschüben, die sich dem Leser nicht voll erschließen (aber faszinierend anzusehen sind), und Humor, der hier allerdings hauptsächlich daraus besteht, das in Ungnade gefallene Figuren die teilweise überdimensionalen Kloaken reinigen müssen.

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John Difool nach dem Incal

So langsam aber sicher droht der willige Leser die Übersicht zu verlieren bei den zahlreichen Comicreihen rund um das vom gebürtigen Chilenen Alejandro Jodorowsky ers(p)onnene Incal-Universum. In den Comics geht es hauptsächlich um John Difool, dem Privatdetektiv der Klasse R, der immer wieder aus den höchsten Höhen stürzt und von einem Betonpapagei namens Dipo begleitet wird. Die Ursprungsserie besteht aus sechs Alben, die von der Comiclegende Moebius in ungewöhnlich schönen Bildern umgesetzt wurde.

John Difool nach dem Incal

Danach schuf der jugoslawische Zeichner Zoran Janjetov – ebenfalls nach Texten von Jodorowsky –  unter dem Titel John Difool vor dem Incal die Vorgeschichte zum von Moebius geschaffenen Zyklus. Janjetovs Zeichnungen waren zwar ebenfalls recht gelungen und wurden sogar innerhalb dieses ebenfalls sechsbändigen Zyklus immer besser, aber gegen ein Genie wie Moebius muss er zwangsläufig verblassen.

John Difool nach dem Incal

Jodorowsky startete weitere teilweise sehr epische Serien um Figuren aus dem Incal-Universum. So ließ er vom Spanier Juan Gimenez die Chronik der Meta-Barone in Bilder umsetzen und Zoran Janjetov zeichnete, verstärkt durch einen gewissen Fred Beltran, die Abenteuer der Techno-Väter. Beltran stand 2000 auch Moebius auch bei der geplanten neuen Serie John Difool nach dem Incal zur Seite. Nach der Katharsis wirkt so, als wenn Moebius ganz alleine Hand angelegt und wieder ein Album geschaffen hat, bei dem die atemberaubenden Zeichnungen die etwas wirre Geschichte mühelos vergessen lassen.

John Difool nach dem Incal

Weiter ging es mit dem dreiteiligen von José Ladrönn (Die Söhne von El Topo) gezeichneten dreibändigen Zyklus Der letzte Incal.

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John Difool vor dem Incal

Als eine Art “Abfallprodukt“ zu einem nicht zustande gekommenen Filmprojekt – es ging um Frank Herberts Dune – Der Wüstenplanet – starteten Alejandro Jodrowsky und Moebius 1981 die ebenso komische wie phantastische Comicserie John Difool: Der Incal. Hauptfigur ist John Difool, ein Privatdetektiv der Klasse R, der immer wieder aus den höchsten Höhen stürzt und von einem Betonpapageien namens Dipo begleitet wird. Die Ursprungsserie bestand aus sechs Alben, an denen Moebius bis 1988 arbeitete.

John Difool vor dem Incal

Im Anschluss an die Hauptserie gestaltete der jugoslawische Zeichner Zoran Janjetov (Die Techno-Väter) – ebenfalls nach Texten von Jodorowsky – ein sechsbändiges Prequel zum Zyklus. Auch diese sechs Alben Wie alles begann, Privatdetektiv Klasse R, Kuik, Anarcho-Psychoten, Einen Ouiski, bitte, und Homöos und Soluna erscheinen noch einmal gebündelt unter dem Titel John Difool vor dem Incal. Nicht enthalten ist das 2000 entstandene Album John Difool nach dem Incal mit dem Moebius noch einmal zum Incal zurückkehrte.

John Difool vor dem Incal
Auf dem Backcover einer 2008 bei Ehapa erschienenen Gesamtausgabe  von John Difool vor dem Incal ist zu lesen, dass Janjetov sich “für diese Ausgabe entschloss alle Episoden neu zu zeichnen“. Dies ist nicht wirklich der Fall. Lediglich den Auftakt, die ersten 10 Seiten von Wie alles begann hat Janjetov in seinem mittlerweile sehr viel lockereren Stil noch einmal neu interpretiert. Doch auch der restliche Teil des Zyklus profitiert nicht unerheblich von Valèrie Beltrans schöner plastischer Neukolorierung. Abgesehen davon, dass die Covers der Einzelbände in dieser Prachtausgabe nicht zum Abdruck kamen und ein paar Hintergrundinfos nicht geschadet hätten, macht die Wiederbegegnung mit John DiFool in dieser Form großen Spaß.

John Difool vor dem Incal

Mittlerweile liegt bei Splitter eine Gesamtausgabe  von John Difool vor dem Incal in der alten Kolorierung vor.

John Difool vor dem Incal

Bei Splitter folgte die von José Ladrönn (Die Söhne von El Topo) gezeichnete dreiteilige Abschlussserie Der letzte Incal. mit gleich vier John DiFools.

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Der letzte Incal

Nach John Difool: Der Incal, dem Prequel John Difool vor dem Incal und John Difool nach dem Incal: Nach der Katharsis war noch lange nicht Schluss. Der Privatdetektiv der Klasse R kehrt zurück in einem Album, das zwar den Titel Der letzte Incal trägt, zugleich aber auch als Band 1 der Auftakt eines neuen Zyklus ist.

Im ersten ganzseitigen Panel stürzt John Difool einmal mehr aus höchsten Höhen in tiefste Tiefen ab und es stellt sich die Frage, ob dies wirklich sein letzter Fall ist. Am Ende der Geschichte gibt es ihn schließlich gleich vierfach, einmal in der altbekannten Form, einmal als Adonis, einmal als Guru und einmal gar mit Engelsflügeln und Heiligenschein.

Der letzte Incal

Wie es dazu kam, da (aber nicht nur da!) lässt der Autor Alejandro Jodorowsky den Leser einmal mehr völlig im Dunkel tappen. Doch immerhin liefert seine gewohnt wirre Story dem mexikanischen Zeichner José Ladrönn genügend Vorwände für atemberaubende Bilder. Diese erinnern sowohl an die klaren Zeichnungen von Moebius wie auch an die Gemälde eines Juan Gimenez in Die Kaste der Meta-Barone, sind aber eigenständig genug um aus Der letzte Incal (zumindest optisch) mehr als den x-ten Aufguss einer Erfolgsserie zu machen.

Der letzte Incal

Zwei Jahre nach der deutschen Erstausgabe bei Ehapa veröffentlicht Splitter – hier erscheint auch eine Neuauflage in alter Kolorierung der klassischen Incal-Serie – eine deutlich bessere Edition des selben Albums und der beiden Fortsetzungen Louz de Garra und Gorgo-le-Sale.

Der letzte Incal

In der Hardcoverausgabe von Die vier John Difool kommen die Farben besser zur Geltung und seltsamerweise sind die Sprechblasen teilweise anders platziert als bei der Edition von Ehapa. Ein besonderes Bonbon ist die als Zugabe beigefügte bitterböse 10-seitige Story Die goldenen Tränen von 2004. Hierbei handelt es sich um die erste Zusammenarbeit von Jodorowsky und Ladrönn, die später auch bei Die Söhne von El Topo harmonierten.

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Bruno Brazil: Der Hai, der zweimal starb

Der Hai, der zweimal starb ist das erste album-lange Abenteuer von Bruno Brazil. Der grauhaarige Top-Agent der “geheimsten Abteilung“ des US-Verteidigungsministeriums bekommt es hier mit Kurt Schellenberg zu tun. Der als “Wolf von Nürnberg“ bekannte Nazi-Verbrecher hat angeblich in Südamerika erbeutete Kostbarkeiten gehortet. Daher bricht Brazil ins alles andere als demokratische Caraquay (bloß kein reales Land benennen) auf, gerät zwischen die Fronten, hat aber auch reichlich Tricks auf Lager…

Bruno Brazil: Der Hai, der zweimal starb

Dass der All Verlag diesen allen ZACK-Lesern vertrauten Klassiker des frankobelgischen Abenteuer-Comics in einer schönen Hardcover-Edition veröffentlicht, ist äußerst erfreulich. Doch es wird sehr viel mehr geboten, als eine triviale Handlung, die u. a. vom James-Bond-Film Liebesgrüße aus Moskau inspiriert, und von William von Cutsem alias Vance (Bruce J. Hawker, XIII) souverän in Szene gesetzt wurde. Auf 15 reich illustrierten Seiten werden in diesem Band auch noch hochinteressante Hintergrundinfos geboten.

Bruno Brazil: Der Hai, der zweimal starb

Hier ist zu erfahren, dass Bruno Brazil 1967 im belgischen Comic-Magazin Tintin mit der Kurzgeschichte Die Rose im Knopfloch debütierte. Der All Verlag wird diese und weitere Short Storys im zehnten Album seiner 11-bändigen Gesamtausgabe vom Klassiker Bruno Brazil veröffentlichen.

Bruno Brazil: Der Hai, der zweimal starb

Die Premiere der Serie wurde 1967 flankiert von den ersten Auftritten, der ebenfalls von Greg alias Michel Regnier geschaffenen Comic-Heroen Andy Morgan (meisterlich gezeichnet von Hermann) und Luc Orient (diese von Eddy Paape in Szene gesetzte Serie erscheint ebenfalls beim All Verlag als gebundene Gesamtausgabe). Um zu verschleiern, wie stark sich er als Texter diverser Comics engagierte, verwendete Greg für Bruno Brazil das Pseudonym Louis Albert.

Bruno Brazil: Der Hai, der zweimal starb

Tintin-Gründungsvater Hergé war zwar keinesfalls begeistert, als Gregs auf handfeste Action setzenden Abenteuer-Comics “sein“ Magazin dominierten, doch die deutlich erhöhten Verkaufszahlen sprachen für sich. Interessant ist auch, dass 1973 im Comic-Magazin ZACK bei der deutschen Erstveröffentlichung von Der Hai, der zweimal starb aus dem Nazi-Verbrecher Schellenberg der Mafioso Mick Cremonza wurde, um den Lesern die Beschäftigung mit der deutschen Vergangenheit zu ersparen.

Bruno Brazil: Der Hai, der zweimal starb

Diese Hintergrundinfos intensivieren die Lektüre des Comic-Klassikers. Außerdem ist es sehr erfreulich, dass der All Verlag auch noch die 2019 mit dem Album Black Program gestarteten neuen Comic-Abenteuer vom Bruno Brazil veröffentlicht.

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The Host

Zwar hat Südkorea keine vergleichbare Monster-Tradition wie Japan mit seinen langlebigen Godzilla– und Gamera-Filmreihen, doch die dortige Filmindustrie produzierte 1967 mit Taekoesu Yonggary (der bei uns als Godzillas Todespranke in den Jugendvorstellungen lief) einen kleinen Klassiker des Man-in-Monstersuit-Genres. Doch jetzt wurde auf Modelleisenbahnlandschaften zerstampfende Männer in Gummianzügen verzichtet und tricktechnisches Knowhow in den USA (bei der schon für Harry Potter tätigen Firma The Orphanage) eingekauft. Pikanterweise wurde damit in Südkorea ein Film zusammengebastelt, der alles andere als freundlich mit Amerika umspringt.

The Host

Zum Auftakt des Films wird gezeigt, wie ein US-Konzern ungeniert die Abfälle von genetischen Experimenten einfach in den mitten durch Seoul fließenden Fluss Han entsorgt. Zwei Jahre später gibt es die Quittung und eine seltsame Mischung aus Nashorn, Saurier und Fisch entsteigt den Fluten und metzelt die Bevölkerung Seouls nieder um anschließend bis zur nächsten Untat spurlos zu verschwinden. Dabei entführt die Bestie die Tochter eines Kioskbesitzers, der gemeinsam mit seiner alles andere als heroischen (oder gar intelligenten) Verwandtschaft den Kampf aufnimmt und dabei immer noch effektiver als die ungeniert in der Fremde operierende US-Army ist…

The Host

Dem Erfolgsregisseur Bong Joon-ho (Snowpiercer, Parasite) gelang mit The Host eine alles andere als homogene aber höchst anregende Mixtur aus Monsterfilm, Sozialkritik und Klamauk, die 2006 in Südkorea zum erfolgreichsten Film aller Zeiten wurde. Unvergleichlich wie die Bestie (allen Spielregeln des Horrorkino zum Trotz gleich nach wenigen Minuten) in voller Gruselpracht am helllichten Tag einen blutigen Amoklauf inmitten einer Menschenmasse veranstaltet. Etwas befremdlich wirkt hingegen manche humoristische Einlage, doch der Asiate lacht halt etwas anders als unsereins. Insgesamt ist es nicht unsympathisch, dass es diesmal nicht einigen Superhelden oder –hirnen gelingt den Drachen zu bezwingen sondern einer reichlich abgewrackten Unterschichts-Familie.

The Host

Mittlerweile liegt “The Host“ auch auf Blu-ray vor, hier gibt es als Bonus noch „Barking Dogs Never Bite“ das Erstlingswerk von Regisseur Bong Joon-ho auf einer Extrascheibe in Originalfassung mit deutschen Untertiteln.

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